Die Vorbereitung von Touren mittels GSAK und Autoroute habe ich ja bereits beschrieben. Diesmal geht es um die praktische Durchführung von Cachetouren.
Für Unterwegs brauche ich vor allem das GPS und eventuell einen PDA. Auf dem GPS sind die Wegpunkte der geplanten Route inklusive der Numerierung. Außerdem habe ich die ganze GSAK-Datenbank als POI-Datei auf dem GPS um auch längere Hints zur Hand zu haben.
Gefundene Caches markiere ich direkt im GPS als geöffnete Cachedose – DNF’s bekommen ein entsprechendes anderes Zeichen – so brauche ich nicht bei jedem Cache gleich den PDA rausholen. Der PDA ist also nur noch für längere Beschreibungen und Spoilerbilder.
Unterwegs hat sich eine Aufteilung auf mindestens 2 Personen bewährt.
- Fahrer – der Fahrer sollte sich vor allem aufs fahren konzentrieren
- Navigator – der Navigator sagt dem Fahrer, wo er wann abbiegen muß.Er muß ja nicht auf den Verklehr achten und kann so z.b. bei komplexeren Kreuzungen ins GPS reinzoomen um zu wissen, wohin genau man abbiegen muß. Außerdem prüft er unterwegs im GPS mit Hilfe der Topo-Karte z.b. bei Caches im Wald die sinnvollste Parkmöglichkeit/den Zugang zum Cache und Routet genau dort hin. Außerdem macht der Navigator die “Buchführung” – also das Öffnen der Cachedosen in seinem GPS
Der Fahrer sollte auch die Wegpunkte in einem zusätzlichen Routingfähigen GPS haben um – während die anderen Suchen – z.b. das Auto sinnvoll zu wenden sofern es die Route erfordert.
Nach der Tour erzeuge ich eine Mapsource-Datei aus dem GPS, die einmal durch ein GSAK-Makro läuft, damit sie einfach bei boulter.com hochgeladen werden kann zum schnellen loggen. Theoretisch kann man jede mapsource-Datei hochladen, aber die von mir genutzen Wegpunktnamen kann Boulter so nicht erkennen.
Bei Touren mit mehreren Leuten empfehle ich übrigens, daß nur einer die DNF’s loggt – sonst erscheint der Cache in GSAK komplett rot, obwohl nur eine Gruppe den nicht gefunden hat. Denn ich werfe bei Tourvorbereitungen Caches mit 4 Roten einträgen (=4 DNF in Folge) raus…
26.11.07 at 14:16
Vielen Dank für die Tipps.
Leider hat nicht jeder Cacher seinen eigenen Fahrer, der dann schon mal das Auto wendet. Es kann ja kein Cacher sein, da er ja nicht mitsucht und somit auch nicht selber loggt. Oder?
Beim loggen von DNFs halte ich es wie mit dem loggen von Finds. Jeder der gefunden hat darf loggen. Jeder der nicht gefunden hat darf DNF loggen. DEINE o.g. Problematik ist verstanden. Vielleicht müsstest DU das Makro entsprechend anpassen, dass z.B. nur solche Caches rausfliegen bei denen 4 DNFs an unterschiedlichen Tagen aufgetreten sind.
26.11.07 at 14:31
Diskussion über das “Loggen von “Rudel-DNFs”:
http://www.geoclub.de/ftopic20507.html
26.11.07 at 14:41
Mal nicht Ursache und Wirkung vertauschen: GSAK zeigt die rot weil es so programmiert ist. Vielleicht ist es im nächsten Update schon gefixt und mehrere DNFs an einem Tag werden wie einer gezählt. Wenn GSAK da Probleme hat, hat das mit den aktiven Geocachern nichts zu tun: Jeder Geocacher muss “found” und “not found” loggen dürfen.
26.11.07 at 14:55
Tja – ich weiß nur aus Sicht eines Cacheowners, daß deutlich weniger Leute einen Cache angehen, wenn er viele DNF in Folge hatte – unerheblich, ob im Rudel oder einzeln geloggt wurde.
Und das hat mit Makros oder GSAK erstmal gar nix zu tun, da es immer um denselben Inhalt geht!
26.11.07 at 17:47
Quote “Nach der Tour erzeuge ich eine Mapsource-Datei aus dem GPS, die einmal durch ein GSAK-Makro läuft”
Welche macro benutzt du hier fur?
27.11.07 at 8:48
@Jurgen: Das Makro habe ich selbst gebaut – es heisst mps2boulter.gsk
27.11.07 at 11:19
Oh Gott oh Gott, diese Art zu cachen ist für mich weiter entfernt, als die Sonne vom Zentrum der Milchstraße. Kann so etwas denn Spaß machen?
Viele Grüße
Gerald
27.11.07 at 11:25
@Mystphi – nun ich persönlich wende normalerweise nur ein paar der Dinge an. Die Aufteilung auf fahren bzw Navigieren z.b. – denn meistens bin ich nur mit Nina unterwegs aber weitere Dinge wie die reine Fahrerrolle ohne suche entfällt dadurch.
Jedenfalls muß man solche Powertouren bestimmt nicht allzuoft haben!!!
27.11.07 at 11:28
@BananaJooe – zum Thema mit dem Fahrer – natürlich sucht der Fahrer (bei mir die fahrerin) mit, aber wenn der Cache gefunden ist, loggt ja nur einer auf dem Papier – währenddessen kann der Fahrer wenden etc.
27.11.07 at 12:20
Zitat: Außerdem habe ich die ganze GSAK-Datenbank als POI-Datei auf dem GPS um auch längere Hints zur Hand zu haben.
Frage: Bei mir passen “nur” 30 Zeichen, gibt es da noch etwas anderes?
mfg Günter
28.11.07 at 19:44
“Kann so etwas denn Spaß machen?”
Was hat denn Geocaching mit Spaß zu tun? – Rein gar nichts!
Stimmt’s, Michael?
29.11.07 at 9:19
also mir würde es keinen Spaß machen, aber das ist doch hierbei auch gar nicht soooo wichtig. Schön ist doch das sich einer die Mühe macht so eine Anleitung zu verfassen für alle denen es Spaß macht!!!
MfG Jörg