Bei Veranstaltungen, wie auch beim Megamarsch, möchte man manchmal Freunden zeigen, wo man gerade ist, damit sie einen anfeuern können oder zumindist wissen, ob es einem gut geht.

Nun bieten zwar viele Apps und Laufuhren online-Tracking – das hat aber meist einen Haken: Die Akkulaufzeit von Handy und Uhr sinkt dramatisch. Gerade bei einer Veranstaltungsdauer von vielen Stunden kommt man so schnell an die Akkugrenze.

Deswegen möchte ich hier eine batteriesparende Tracking-Möglichkeit vorstellen bei der ein Smartphone ausreicht und trotzdem der Akku geschont wird.

Das Tracking besteht dabei aus 2 Teilen:

  1. der App auf dem Smartphone
  2. der Website zum tracken

Die App auf dem Smartphone

Ich benutze unter Android die App Bubbler http://bubblergps.com/ bzw https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bubblergps.bubbler.lite

Die freie Variante der Software kann dabei nur alle 15 Minuten eine Position senden – die Bezahlversion alle 5 Minuten. Bei Wanderungen sind 15 Minuten etwas mehr als 1km – das kann also für viele schon ausreichen.

Akkusparend ist das ganze, weil die Software in dem festgelegten Intervall kurz das GPS einschaltet, eine Position ermittelt und diese dann über Mobilfunkt auf die Website schickt und danach wieder 15 Minuten wartet. Dadurch werden nur sehr wenig Daten übertragen und der Akkufresser GPS ist auch die meiste Zeit nicht nötig.

Weiter unten in diesem Artikel steht noch, wie man die Software einrichtet.

IOS-Benutzer können wählen zwischen der Software „giby Trip“ oder „SWConnect“. Links finden sich unter https://spotwalla.com/help/devices.php

Die Website zum tracken: Spotwalla.com

Auf der Website https://spotwalla.com muss man sich zuerst einen kostenlosen Account anlegen.

Dann muss man erstmal ein Device hinzufügen. Devicetype “Bubler GPS” und “is this your default device” auf YES setzen. Hier kann man noch secure Zones festlegen. d.h. Bereiche in denen man das GPS-Signal nicht veröffentlichen möchte. z.B. 1 KM rund um die eigene Wohnung.

Anschließend legt man für jede Wanderung, bei der man sich tracken lassen möchte einen TRIP an.

Hierbei wählt man das eben eingerichtete Bubbler-Device an, vergibt einen Trip-Namen, Wählt Datum/Uhrzeit von/bis.

Man kann hier auch noch den geplanten Track auswählen – dann sehen die Freunde schon am Start, wo der Weg hinführt. Dazu muss man den Track vorher auf Spotwalla.com als kml-Datei hochgeladen haben.

Man kann z.B. bei http://www.gpsies.com einen Track direkt als KML herunterladen. Spotwalla hat auch eine Umwandlungsseite von GPX zu KML verlinkt.

Nachdem man den Trip gespeichert hat, kann man mit den Link zum Trip in der Trip-Übersicht unter “Trip Links” abrufen und an Freunde verteilen.

Der 2.Link zeigt dabei den kompletten Track mit allen gesendeten Punkten. Freunde müssen sich dazu natürlich nicht registrieren – der link reicht aus.

Hier sieht man schön in blau den hinterlegten Track und die einzelnen Punkte in 5 Minuten Abstand.

Damit die Bubbler-Software auf dem Smartphone funktioniert, muss man noch seine Zugangsdaten von spotwalla.com in Bubbler hinterlegen und auswählen, welches Device bubbler nutzen soll (in diesem Fall heisst das Device sinnigerweise auch Bubbler)

Achtung: Wer Bubbler ausprobiert, muss sich dabei schon etwas bewegen, denn es speichert nur neue Wegpunkt wenn man sich von der letzten Position mindestens 100m entfernt hat.

Und wozu das ganze ?

Anwendungsmöglichkeiten gibt es diverse.

Freunde eine eigene Verpflegungsstation machen und sehen dann, wann man in etwa da ist.

bei einer Wanderung wurde eine Mitwanderin auch schon von ihrem Freund überrascht der plötzlich an der Strecke stand – er sah ja den geplanten Track und über den Wegpunkt, wann wir da sind.

 

 

Advertisements

Die Fenix 5x hat eine tolle Akkulaufzeit – aber bei einer 24h Wanderung reciht das nicht aus und man muss unterwegs nachladen. Leider ist der Stecker der fenix so angebracht, dass man sie mit dem Ladekabel nicht bzw nur schlecht am Arm tragen kann. Daher habe ich versuch, mir aus einem Ladekabel und etwas Sugru eine Variante zu bauen, die man auch unterwegs am Arm tragen kann.

Diese Anleitung funktioniert bisher für: Fenix 5x, Fenix 5, Fenix 5S und die Forerunner 935

Ich habe dazu mit einem Seitenschneider die Ummantelung des Stecker geöffnet und auch Teile des Steckers um ihn so schmal wie möglich zu bekommen.

20171118_104656_01

Anschließend habe ich mit etwas Sugru eine Platte bzw Hülle für den Stecker gebaut.20171118_124919_0120171119_093243_01_0120171119_093311_01_01

mit diesem Sugru-Stecker kann ich nun die Uhr auch am Handgelenk aufladen, während ich damit unterwegs bin.

 

20171119_090849_01_01

Toll wäre es natürlich, wenn es so einen abgewinkelten Stecker mit Grundplatte gleich zu kaufen gäbe….

 

 

 

 

 

 

Generell

Bei einer Wanderung von 24 Stunden dürften die meisten elektronischen Geräte an ihre Batterie-Grenzen kommen.

Daher zeichne ich auch bei Testwanderungen deren Ladestände vor und nach der Wanderung auf. Zusätzlich notiere ich mir, welche Einstellungen ich beim jeweiligen Gerät vorgenommen habe um den Stromverbrauch zu minimieren. So kann ich nach ein paar Testwanderungen bereits sehen, nach welcher Zeit ich Handy/GPS über eine Powerbank nachladen muss.

Ich habe mir in Google Tabellen eine Rechenhilfe gebaut, die mir aus den erfassten Daten die voraussichtliche Laufzeit bis zum kompletten entladen berechnet. So kann ich auch sehen, ob einmal aufladen reicht (Laufzeit über 12 Stunden), oder ob ich sogar mehrmals nachladen muss. Hier Beispielhaft die Auswertung nu für die Fenix 5X.

Fenix Laufzeiten

In der Spalte H steht dabei die Laufzeit bei 100% Akkuverbrauch. Der test am 10.11. zeigte dabei nur 8.33 Stunden an – ganz schön kurz. Eine kleine Änderung bei der Kartenansicht hat die Laufzeit dann verdoppelt. Ich verzichte beim Megamarsch einfach auf den Komfort, dass die Karte in Gehrichtung gedreht wird, weil das zu sehr am Akku saugt und stelle statt dessen die Karte auf nach Norden ausgerichtet ein. Aber auch das ausschalten von Glonass dürfte noch etwas die Laufzeit verbessert haben. Ein paar Ideen für zu checkende Einstellungen:

GPS/Sportuhr

  • GPS Genauigkeit auf GPS stattt GPS/Glonass
  • Trackpunkte alle 1 Sekunden oder Intellligent aufzeichnen
  • Hintergrundbeleuchtung an für x Sekunden – hier kann man einen Sinnvollen Wert suchen – kürzer ist besser.
  • Hintergrundbeleuchtung auf x %
  • Tracking für Routenverfolgung an/aus ( Ich lade den track des Marsches auf die Uhr und lasse mich dann routen d.h. die Uhr piept wenn ich vom Weg abkomme – aber dieser Komfort verbraucht bestimmt auch Batterieleistung)
  • Ultratrack – so bezeichnet Garmin eine besonders batteriesparende Aufzeichnungsart – dadurch wird aber der GPS Track deutlich ungenauer, weil das GPS nur alle paar Minuten eingeschaltet wird statt durchzulaufen. Ich zeichne lieber mit hoher Genauigkeit auf und nehme das Nachladen in kauf.

Handy

  • Stromsparmodus – je nach Hersteller kann man hier viel Feintunen z.B. dass einige Apps nie im Hintergrund weiterlaufen dürfen – lediglich unterwegs unbedingt benötigte Apps sollten davon ausgenommen werden (z.b. Whatsapp um die Liebsten unterwegs auf dem Laufenden zu halten oder Karten/Tracckingappps)
  • GPS an/aus
  • Hintergrundbeleuchtung
  • nicht benötigte Apps beenden
  • Podcast / Musik unterwegs – per Kabel oder Bluetooth?

 

GPS auch beim aufladen?

Handys laufen normal weiter beim Aufladen über USB aber manches GPS/Sportuhr unterbricht dabei die Track-Aufzeichnung. Damit man nachher nicht überrascht ist, sollte man das vorher ausprobieren. Wenn die Aufzeichnung unterbrochen ist, kann man sich immernoch behelfen, indem man z.b. nur in den Pausen bei den Verpflegungsständen nachlädt (hier wird allerdings die Zeit zum nachladen knapp wenn man nicht gerade eine Stunde am VP bleibt.) Ich selbe benutze zum Track-Aufzeichnen eine Garmin Fenix 5X – die zeichnet die Aktivität weiter auf während man sie per Kabel auflädt. Einige Laufuhren zeigen Bildschirmfüllend den Akkustand beim Laden an – das kann ein Indiz sein, dass diese Uhr die Aufzeichnung der Aktivität unterbricht.

 

Powerbank Kapazität

Wenn man nun weiß, wie lange die Geräte jeweils durchhalten, sollte man sich seine Powerbank nochmal genauer ansehen.

Zu diesem Zweck habe ich mir die Daten der bei mir im Haushalt existierenden Powerbanks und Geräte für unterwegs aufgeschrieben – vor allem die Akkukapazität im mAh.

Die Powerbank sollte mindestens folgende Kapazität haben:

Aufladungen Uhr * mAh Uhr + Aufladungen Handy * mAh Handy = Powerbank mAh

1 * 430 + 1 * 3000 = 3430 mAh (der Einfachheit halber habe ich mit jeweils einmal nachladen für Uhr/Handy gerechnet)

Um sicherzugehen sollte die Powerbank aber noch ein paar Prozent mehr an mAh bieten da das Aufladen der Geräte mit Verlusten behaftet ist. Ich würde in diesem Fall auf mindestens 5.000mAh gehen – das sollte man sich auf jeden Fall selber anhand seiner eigenen Geräte / Testwanderungen ermitteln.

 

8 Jahre lang passierte auf diesem Blog nichts. Geocaching in Hamburg muss nicht mehr gefördert werden weil sowieso fast jeder davon gehört hat.

In der Zwischenzeit ist mein Fokus weitergewandert zum Laufen und Wandern. Hin und wieder suche ich weiterhin Geocaches aber dann nur an schönen Stellen oder mit schönen Dosen.18157155_10206954132132205_5024662603139081463_n (1)

Meine nächste große Herausforderung heißt Megamarsch Hamburg: 100 km auf Hamburgs 2.grünen Ring in maximal 24 Stunden zu Fuß. Die Aktion läuft klar unter dem Haschtag #allebekloppt

Bei der Vorbereitung kommt mir einiges an Wissen zu gute, welches ich beim Geocaching erworben haben. Deswegen mache ich hier nun eine kleine Artikelserie mit den Informationen die ich für mich zusammengetragen habe, die aber auch anderen helfen können.

geplante Themen sind:

  • Testwanderungen – Training und Equipment-Tests (Schuhe, Bekleidung, Geräte, Verpflegung)
  • Wie finde ich den Weg und vermeide Umwege? (erhöhte Schwierigkeit: Im Dunkeln und mitten in der Nacht mit müdem Geist…)
  • Streckencheck Hamburg (Ich wandere schonmal die Original-Strecke in Etappen ab um Infos zu sammeln)
  • Halten die benötigten elektronischen Geräte lang genug durch?
  • Wie kann ich Freunde/Familie teilhaben lassen ohne diverse Battery-Packs mitschleppen zu müssen ? (Stromsparendes Livetracking)
  • Ausrüstungs-Tipps
  • Training fürs Spazierengehen? (erschwerend: ich laufe doch Marathon – trotzdem Training?)
  • Wann werde ich wo sein ? (Marschtabelle)
  • Was tun bei Regen?

 

Warum so viel Aufwand/Überlegungen für nur eine Wanderung? 24 Stunden können verdammt lang sein und da sollte alles so reibungslos wie möglich funktionieren. Nichts ist frustrierender als wenn der Körper zwar mitgespielt hätte, man aber das Ziel nicht erreicht weil man sich vorher nicht genug damit beschäftigt hat.

 

Neue Caches haben immer öfter mit Abstandsproblemen zu anderen Caches zu kämpfen. Eine mögliche Erklärung findet man auf Youtube.

Dort gibt es eine tolle Animation, die die Entwicklung der Cachedichte von 2002 bis heute zeigt – z.b. erkennt man dort gut, wie Hamburg zur Cachehochburg wurde und auch die B208-Serie.

Youtube Video zur Cachedichte in Deutschland

Am 17.3.2009 gab es in Hamburg ein GSAK Einsteiger-Event.

Anbei die beiden PDF-Dateien der Präsentationen

20090317-gsak-anfänger

20090317_gsak-fortgeschrittene

Seit einiger Zeit bietet Groundspeak für iPhone-Benutzer eine spezielle Geocaching Applikation an, die gerade auch das spontane Cachen ohne Vorbereitung unterstützt.
Mangels iPhone kam diese Software für mich leider nicht in Frage.

Ich hatte auch schonmal mein Glück mit Cachewolf probiert aber das spidern der nächstgelegenen Caches dauerte mir einfach zu lange. Jetzt hat tom_hiro255 eine ähnliche Freeware für Windows Mobile Geräte geschrieben. Voraussetzung ist ein Gerät mit Windows Mobile, eine aktive Datenverbindung und GPS. Ohne GPS kann man die Software zwar auch nutzen aber eben deutlich begrenzter.

Das Besondere ist, daß man damit Unterwegs die nächstgelegenen Caches abrufen kann basierend auf der GPS-Position. Ein Aufrufen der Cachebeschreibung und Logs ist genauso möglich wie das direkte loggen.

Hier mal eine kleine Tour durch die Software….
Startbildschirm

Von hier kann man direkt einen Cache abrufen.

Cacheoptionen

Von hier kann man eine GPS-Seite aufrufen um sich zum Cache führen zu lassen.
GPS-Seite
Wenn man den Cache dann gefunden hat, kann man direkt loggen.
Cache Loggen

Von der Startseite kann man auch alle Caches die man selber noch nicht gefunden hat (oder alle Caches) als Liste anzeigen lasen ausgehend von der aktuellen GPS-Position.
Cacheliste
Hier kann man einzelne Caches aufrufen oder eben auf Google Maps (muss dazu installiert sein) anzeigen lassen. Der Screenshot ist extra mit Weichzeichner behandelt um keine Urheberrechtsprobleme wegen den Bildern zu bekommen.
Google maps
Auch in Google Maps kann man die angezeigten Caches in einer Liste ansehen.
gmapsliste

Alles in allem eine vielversprechende Applikation. Allerdings werden dabei eine Menge Daten übertragen (Cachelistings, Abfragen und GoogleMaps-Bilder) so dass man einen entsprechenden Datentarif haben sollte.

Auch wenn mir noch ein paar Features fehlen (z.b. Projektion von Wegpunkten für Multis) kann ich diese Software doch uneingeschränkt empfehlen.

Hier ist die Anwendung zu finden GCz von tom_hiro255
Ein englischsprachiger Thread für Verbesserungsvorschläge im XDA-Developers-Forum