Jedem Geocaching-Einsteiger stellt sich die Frage nach dem geeigneten GPS-Gerät.

Da man noch nicht weiß, ob das Hobby einem dauerhaft Spaß macht, soll das Gerät nicht zu viel Kosten. Daher gehen viele in ein Geschäft um sich beraten zu lassen oder suchen gleich selber bei ebay. Hauptkriterium ist dann der Preis. Entsprechend einfach sind die GPS-Gerät mit denen viele anfangen.

Man hört Argumente wie „ein einfacher Pfeil reicht doch“, „mit so einem Gerät habe ich auch meine ersten xx Geocaches gefunden“ usw.

Natürlich stimmt das. Es gibt sogar Geocacher, die nur mit Karte und Kompass bewaffnet schon tausende Geocaches gefunden haben.

Mein erstes GPS war ein Garmin etrex legend.

Denn:

  1. für die Anfahrt zum Cache ist es extrem hilfreich, eine Karte (z.b. die Topo Deutschland) im GPS zu haben, wo man sehen kann, welche Straßen in der Nähe sind und wo man hinfahren muß.
  2. die Karte ist auch im Wald hilfreich – wer ist nicht schonmal an einem Bach/Fluß zu einem Cache entlangegangen und musste auf den letzten Metern feststellen, daß er auf der falschen Seite des Bach ist….

Seit der Zeit des etrex legend hat sich einiges getan. Wichtigste Neuerungen:

  • routingfähige GPS-Geräte mit Micro-SD-Kartenslot sind günstig verfügbar
  • seit August 2007 gibt es sehr Empfangsstarke Geräte für wenig Geld.

Wozu denn Routing – Nun – man kann darauf verzichten – aber Navigieren nach Karte im Auto alleine ist gefährlich und zu zweit nervenaufreibend – wer kennt nicht Sätze wie „du bist ja zu doof zum Karte lesen“ o.ä. ? Diese soziale Komponente geht mit einem routingfähigen GPS komplett verloren! Denn sollte man doch einmal eine Abbiegung verpasst haben, berechnet das Gerät ja flugs eine neue Route.

Und dank erweiterbarem Speicher in Form von micro-SD-Karten ist man auch gerüstet um größere Kartenbereiche zu benutzen.

Meine persönliche Empfehlung sind die Geräte der etrex hcx-Serie. Auf einen barometrischen Höhenmesser und digitalen Kompass kann man meiner Meinung nach verzichten.

Die etrex hcx Serie zeichnet sich gegenüber der etrex cx Serie durch einen deutlich empfindlicheren Empfänger aus, der einem Garmin GPSMap 60cx in nichts nachsteht.

Daher kann ich derzeit das etrex Legend hcx empfehlen. Zusätzlich braucht man natürlich noch eine größere micro-SD-Karte und die Karte Garmin City Navigator.

Wer gut englisch kann, kann besonders günstig bei navifuture.de amerikanische Importgeräte kaufen.

Und warum sollte man sich so ein tueres Gerät kaufen statt einem günstigen Autonavigationsgerät, welche man schon ab199 komplett bekommt?

Im Wald kann ein GPS schon mal runterfallen, was so ein empfindliches Gerät mit Touchscreen kaum unbeschadet überstehen dürfte. Mein GPSMap 60cx hat schon einige Stürze problemlos überstanden.

Dieser Artikel spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und soll nur eine grobe Richtung aufzeigen.

Advertisements