September 2007


Geochecker Logo

Bei Rätsel/Mystery-Caches kommt es vor, daß man ein Ergebnis hat, sich aber nicht sicher ist, ob sie stimmt. Nun kann man natürlich den Owner anschreiben um sich die Suche mit falschen Koordinaten zu ersparen.

Einfacher für Cacheowner und Suchende ist aber der Geochecker.

Das Programm prüft die ermittelten Koordinaten auf Richtigkeit und gibt nur falsch oder richtig zurück.

Der größte Vorteil gegenüber anderen ähnlichen Seiten ist die Deutsch- bzw Mehrssprachigkeit.

Geochecker lässt dabei maximal 10 Versuche in 10 Minuten zu, was ein ermitteln der Koordinaten durch Ausprobieren sehr langwierig machen würde.

Für Aufgaben, die nicht ganz genau sind wie z.b. geometrische Schnittpunkte lässt sich sogar einstellen, daß Koordinaten mit bis zu 8/30m Abweichung auch noch als richtig erkannt werden.

Und netterweise kann man sogar eine kleine Statistik über Falsche/Richtige Antworten zu einem Cache anzeigen.

Garmin hat eine neue topografische Karte herausgebracht. Die neue Mapsource Topo V2 ist deutlich Detailreicher und kommt näher an die TOP50-Karten der Landesvermessungsämter heran.

Die Topo V2 kann auf das GPS geladen werden und man kann zwischen der normalen Straßenkarte zum Routen und der topografischen Karte umschalten.

Besonders zum Geocachen ist der Detailreichtum wichtig um Geländeformen und Hindernisse (z.b. Bachläufe etc) zu erkennen. Insofern stellt sich die Frage nach dem Unterschied zwischen der Vorgängerversion und der Aktuellen.

Bilder sagen mehr als 100 Worte und hier kommen auch schon die Vergleichsbilder (mit freundlicher Genehmigung von Garmin.de) Links ist jeweils das Bild der Topo V1 und rechts das der Topo V. Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.
Der Hamburger Stadtpark Topo V2 Stadtpark AltTopo V2 Stadtpark Neu

Hamburg Finkenwerder (Hafen) Topo V2 Hafen alt Topo V2 Hafen neu

NEU Harburger Berge Paul Roth Alt Paul Roth neu

Und im GPS selber wird die Höhe unter dem Cursor auf Grund der Kartendaten angezeigt. Hier noch 2 Bilder direkt aus dem GPS
Paul GPS Noch einer
Und auf Wunsch noch die Krapfenkarspitze
Berg120 Berg300

Fazit – es sind sogar unterschiedliche Baumsorten erkennbar und deutlich mehr für Geocacher wichtige Details enthalten wie einzelne markante Bäume, Hügelgräber etc.

Die Karte ist in 3 Versionen erhältlich:
Deutschland 1 (Süd) ist von Garmisch-Partenkirchen bis 30 km nördlich Frankfurt am Main. 129,-€
Deutschland 2 (Nord) geht von 10 km südlich Frankfurt am Main bis Flensburg. 129,-€
Deutschland mit der gesamten Abdeckung von Deutschland auf einer DVD. 199,-€

Weitere Informationen finden sich auf Garmin.de

Die Karte ist auch im Garmin Mapviewer zu finden Garmin Mapviewer

EDIT: Neu Paul-Roth-Stein Harburger Berge, weitere Details
Danke an Dirk Apel für die Unterstützung.

Jedem Geocaching-Einsteiger stellt sich die Frage nach dem geeigneten GPS-Gerät.

Da man noch nicht weiß, ob das Hobby einem dauerhaft Spaß macht, soll das Gerät nicht zu viel Kosten. Daher gehen viele in ein Geschäft um sich beraten zu lassen oder suchen gleich selber bei ebay. Hauptkriterium ist dann der Preis. Entsprechend einfach sind die GPS-Gerät mit denen viele anfangen.

Man hört Argumente wie „ein einfacher Pfeil reicht doch“, „mit so einem Gerät habe ich auch meine ersten xx Geocaches gefunden“ usw.

Natürlich stimmt das. Es gibt sogar Geocacher, die nur mit Karte und Kompass bewaffnet schon tausende Geocaches gefunden haben.

Mein erstes GPS war ein Garmin etrex legend.

Denn:

  1. für die Anfahrt zum Cache ist es extrem hilfreich, eine Karte (z.b. die Topo Deutschland) im GPS zu haben, wo man sehen kann, welche Straßen in der Nähe sind und wo man hinfahren muß.
  2. die Karte ist auch im Wald hilfreich – wer ist nicht schonmal an einem Bach/Fluß zu einem Cache entlangegangen und musste auf den letzten Metern feststellen, daß er auf der falschen Seite des Bach ist….

Seit der Zeit des etrex legend hat sich einiges getan. Wichtigste Neuerungen:

  • routingfähige GPS-Geräte mit Micro-SD-Kartenslot sind günstig verfügbar
  • seit August 2007 gibt es sehr Empfangsstarke Geräte für wenig Geld.

Wozu denn Routing – Nun – man kann darauf verzichten – aber Navigieren nach Karte im Auto alleine ist gefährlich und zu zweit nervenaufreibend – wer kennt nicht Sätze wie „du bist ja zu doof zum Karte lesen“ o.ä. ? Diese soziale Komponente geht mit einem routingfähigen GPS komplett verloren! Denn sollte man doch einmal eine Abbiegung verpasst haben, berechnet das Gerät ja flugs eine neue Route.

Und dank erweiterbarem Speicher in Form von micro-SD-Karten ist man auch gerüstet um größere Kartenbereiche zu benutzen.

Meine persönliche Empfehlung sind die Geräte der etrex hcx-Serie. Auf einen barometrischen Höhenmesser und digitalen Kompass kann man meiner Meinung nach verzichten.

Die etrex hcx Serie zeichnet sich gegenüber der etrex cx Serie durch einen deutlich empfindlicheren Empfänger aus, der einem Garmin GPSMap 60cx in nichts nachsteht.

Daher kann ich derzeit das etrex Legend hcx empfehlen. Zusätzlich braucht man natürlich noch eine größere micro-SD-Karte und die Karte Garmin City Navigator.

Wer gut englisch kann, kann besonders günstig bei navifuture.de amerikanische Importgeräte kaufen.

Und warum sollte man sich so ein tueres Gerät kaufen statt einem günstigen Autonavigationsgerät, welche man schon ab199 komplett bekommt?

Im Wald kann ein GPS schon mal runterfallen, was so ein empfindliches Gerät mit Touchscreen kaum unbeschadet überstehen dürfte. Mein GPSMap 60cx hat schon einige Stürze problemlos überstanden.

Dieser Artikel spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und soll nur eine grobe Richtung aufzeigen.

Mast der Alsen’schen Drahtseilbahn

Heute besuchte ich u.a. die Caches von Prinze155. Am besten gefiel mir der ADSB (Alsen’sche DrahtSeilBahn) Hollingskamp
Es handelt sich hierbei um die Überreste einer 13 Kilometer langen Seilbahnstrecke von Wacken nach Itzehoe. Pro Tag wurden so bis zu 400 Tonnen Ton transportiert.

Leider wurde die Strecke 1974 stillgelegt. Der o.g. Cache ist bei einem noch intakten Mast der Strecke. Ein weiterer erhaltener Mast steht ind Itzehoe, in der Gasstraße.

Man kann nur erahnen, wie Praktisch diese Strecke auch heute noch wäre um Güter für WOA (Wacken Open Air) zu transportieren 🙂

Ein schönes Bild findet sich noch HIER

Es verdichten sich die Gerüchte, daß das HCT (Hanseatic Caching Team) Bustouren für betreutes Geocachen anbieten will und hier ist der Beweis:

HCT Busvermietung

Bekannte Details

  • garantierte Foundzahl inklusive – sollten Caches nicht auffindbar sein, sind genügend Filmdosen an Bord.
  • Leinwand/TV in den Kopfstützen – um Zeit zu sparen soll gar nicht erst jeder Geocacher aussteigen sondern ein Geocacher wird mit einer Kamera ausgerüstet und das Live-Bild wird auf die Monitore übertragen, damit auch jeder den Cache wenigstens gesehen hat.

Zu welchen Preisen die Touren angeboten werden ist noch nicht bekannt.

PS: Reservierungsanfragen bitte an satire@hct-geocachingtours.haha

HCT Logo

Elmar Heissler hat sich die Mühe gemacht, die Hamburger Stadtrenzen für GSAK aufzubereiten. Die Textdatei kann man in GSAK in einen Filter einbauen um so genau herauszufinden, wieviele Geocaches innerhalb Hamburgs man schon gefunden oder noch offen hat.

Um den Filter einzurichten ruft man in GSAK „Search/Filter“ auf, Karteireiter Arc/Poly, GetPoints from a File – Select File, anschließend wählt man die heruntergeladene Datei aus und wählt als Filter-Type Polygon aus.

Anschließend kann man den Filter den eigenen Wünschen anpassen – z.b. unter „General“ die Archivierten Caches herausnehmen.

Heute morgen (5.9.2007) stolperte ich über einen Artikel im Hamburger Abendblatt, in der ein Volkshochschulkurs über Geocaching beworben wird.

Der Kurs hat die Kursnummer 1616MMM01, 25 Euro, 7 STunden, Sa 13.10., 10-16 Uhr, ort:VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 72.

Über den Dozenten ist leider nur der Muggel-Name herauszufinden: Jens W. Kock

Die Idee, Muggel über so einen Kurs an unser Hobby ranzuführen klingt interessant und erinnert mich daran, daß ich endlich mal ein GSAK-Seminar anbieten sollte.

Ein besonders schöner cache den auch aufmerksame Touristen nach einer Sightseeing-Tour durch Hamburg lösen können ist GC157V7 Der Stein der Weißen von drillo. Mit ein wenig Nachdenken, Bilder anschauen und Googeln lassen sich die Aufgaben gut lösen.

Und es kommen diverse Hamburger Wahrzeichen raus, über die man Informationen rausfinden muss, bevor man die Rechnung ausführen kann, durch die man die echten Koordinaten des Caches herausfindet.

Erkennbar ist z.b. eine sündige Vergtnügungsmeile, eine bekannte Kirche und ein Museumsschiff. AUch für eingefleischte Hamburger ist es ein guter test, ob sie alle Bilder gleich erkennen.

Und ich hörte, daß auch der Cache selber sehr sehenswert sein soll.

Und immer dran denken: A Cache a Day keeps the Doctor away.

Nachtrag: Der Cache ist wirklich gut gelungen…

Heute gings mal wieder mit dem Rad durchs Alte Land – dabei suchte ich auch den Cache Apfelgarten von die_weissen.

Nach einer kleinen Zähl/Recheneinlage folgt ein Spaziergang von knapp 1 Kilometer und dann die Suche.

Das Versteck wartet mit einer tollen Idee auf, zu der Ich hier leider nicht mehr schreiben kann.

Der Cache selber ist in Idyllischer Landschaft nahe einem Naturschutzgebiet.

Es gibt bereits eine Menge Bücher run ums Geocaching. Bei Amazon.de habe ich eine Empfehlungsliste zusammengestellt, in der ein paar interessante Bücher aufgeführt sind.

Abomination von Colleen Coble – ein englischsprachiger Krimi in dem der Mörder die Koordinaten seiner Leichenverstecke bei Geocaching.com veröffentlicht. Ein ähnliches Konzept gab es auch schon im deutschen TV bei einer Krimi-Sendung.

Open your Heart with Geocaching ein englischsprachiges Buch was beschreibt, wie man  – angeregt durch das Geocachen – seine Umgebung ganz anders erfährt und wahr nimmt.

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