September 2007


Nachdem es bereits die Landesgrenzen für Hamburg gibt, hat Kai Breker nun auch
Kiel und
Schleswig Holstein ohne Helgoland
zur Verfügung gestellt.

Zwar hat Geocaching.com jetzt auch für Deutschland die Bundesländer eingestellt, aber es wird wohl noch etwas dauern, bis alle Caches darüber suchbar sind, da der jeweilige Cacheowner dazu den Cache selber editieren und das jeweilige Bundesland auswählen muß.

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Michael WamS Artiel

Schatzjagd mit Satellitenhilfe

von Sebastian Bertram

Ein neues Freizeitvergnügen begeistert immer mehr Hamburger: Mit modernen Navigationsgeräten durchstreifen sie die Stadt – auf der Suche nach kleinen Plastikdosen oder Kisten, die sich in geheimen Verstecken befinden

„Hoffentlich guckt kein Geomuggel zu“, sagt Michael Zielinski und schaut sich um – keiner darf ihn dabei beobachten, wie er das kleine Filmdöschen wieder in seinem Versteck an der Mauer der Nikolaikirche verschwinden lässt. Zielinski ist ein so genannter Geocacher, der mit einem GPS-Empfänger in seiner Freizeit auf satellitengestützte Schnitzeljagd geht. Neugierige „Geomuggel“ – also Menschen, die mit dem Hobby nicht vertraut sind – könnten dabei schnell zu Spielverderbern werden.

„Es gibt Verstecke in der Stadt, die sollte man lieber nur früh morgens oder spät abends aufspüren“, sagt Zielinski. „Sonst ist die Gefahr zu groß, dass Passanten sie auffliegen lassen.“ Das englische „cache“ bedeutet nämlich so viel wie „geheimes Lager“. Diese zu finden, soll allein den mit GPS ausgestatteten Schatzsuchern vorbehalten bleiben. Denn sobald ein Geocacher das zu suchende Plastikdöschen oder Kistchen versteckt hat, gibt er die Koordinaten des Lagers auf einer einschlägigen Internetseite ein. Die Mitspieler müssen mit den Daten nur noch ihr GPS-Gerät füttern – und schon kann die Jagd nach dem Schatz beginnen.

Kniffeliger wird es für sie, wenn die genauen Koordinaten erst über das Lösen eines oder mehrerer Rätsel herauszubekommen sind. Zuweilen bedarf es gleich mehrerer Stationen, um den gesuchten Ort ausfindig zu machen. Ist ein Geocache aufgestöbert, trägt sich der Finder mit Name, Datum und Uhrzeit in ein Logbuch, das sich in dem versteckten Behältnis befindet. Ein Ritual unter Geocachern ist es oftmals, kleine Gegenstände – etwa Schlüsselanhänger – in ihnen zu hinterlassen, um sie untereinander zu tauschen.

„Für mich ist beim Geocachen immer der Weg das Ziel“, sagt Michael Zielinski, der mit mehr als 5430 gefundenen Verstecken der dritterfolgreichste Geocacher Deutschlands ist. „Ich gelange auf diese Weise an Orte, die ich sonst nicht zu Gesicht bekommen würde.“ Zudem lerne man bei der Suche auch viel über die Umgebung der gesuchten Plätze – denn zur Lösung der Rätsel müssen oft Fragen zur Geschichte von Bauwerken oder Landschaften beantwortet werden.

Der 36-jährige IT-Spezialist Zielinski, der auch selbst gern Geocaches an geheimen Stellen platziert, hat in Hamburg bereits mehr als 600 „Schätze“ gehoben. Sie lagern unter Brücken, an Geländern und Häuserwänden – sogar in einem Paternoster. Häufig führt die High-Tech-Schnitzeljagd auch in die freie Natur. Im Niendorfer Gehege etwa gibt es ein Versteck auf einem Baum, an das die Suchenden nur mit Kletterausrüstung gelangen. Für das Aufspüren eines Caches am Elbstrand benötigt der Schatzsucher eine Schaufel – vorausgesetzt es ist gerade keine Flut.

Die Hansestadt gilt als Hochburg der deutschen Geocaching-Gemeinde. Rund 100 Hamburger streifen regelmäßig mit ihren GPS-Empfängern durch die Stadt. Die meisten von ihnen gehören dem „Hanseatic Caching Team“ an, deren Mitglieder sich einmal monatlich zum Erfahrungsaustausch treffen. „Es sind die unterschiedlichsten Leute dabei“, sagt Zielinski. „Manche von ihnen können gerade mal die Tasten des GPS-Geräts bedienen, andere sind richtige Technikfreaks.“

Vor fünf Jahren hat Zielinksi über das Radfahren zu seinem Hobby gefunden. Das GPS-Gerät sollte zunächst nur die Karte ersetzen – dann stieß er im Internet auf die Möglichkeit des Geocachings. „Mittlerweile gehe ich nicht mehr ohne Empfänger aus dem Haus. Schon auf dem Weg zur Arbeit halte ich Ausschau nach geeigneten Versteckmöglichkeiten.“ Und auch im Urlaub darf der Satellitenkontakt nicht fehlen: Mit seiner Freundin, die ebenfalls begeisterte Schnitzeljägerin ist, erklomm er auf der Suche nach einem Geocache schon mal einen Berg auf den Kanaren.

Der Einsatz, den Geocacher für ihr Hobby an den Tag legen, ist unterschiedlich hoch. Sowohl beim Suchen als auch Verstecken. Einige Mitglieder der Schatzsuchgemeinde platzieren gar falsche Gullideckel, in denen sie die Caches verstauen. Andere verstecken das Plastikdöschen mit dem Logbuch in einem Schilderrohr, aus dem es über einen Nylonfaden erst herausgezogen werden muss. In der Nähe des Rödingsmarkts haftet ein winziges, mit einem Magneten versehenes Metalldöschen an der Rückseite eines Brückengeländers.

„Es gelingt immer wieder, jemanden zu überraschen“, sagt Zielinski. Er hat keine Angst davor, dass immer mehr Menschen seinem Hobby verfallen. „Zwar besteht bei Ex-Geomuggeln anfangs die Gefahr langweiliger Verstecke. Aber je mehr mitmachen, desto größer ist der Spaß.“

Bild und Artikel wurden mir freundlicherweise zur verfügung gestellt. Original ist er in der Welt am Sonntag erschienen.
Foto: Bertold Fabricius

In der Welt am Sonntag vom 16.9. wird es voraussichtlich gibt es einen Artikel über Geocaching in Hamburg mit Michael Zielinski geben.
Schatzjagd mit Sattelitenhilfe

Der Artikel wird ein paar Tage später auch hier zu lesen sein.

Geochecker Logo

Bei Rätsel/Mystery-Caches kommt es vor, daß man ein Ergebnis hat, sich aber nicht sicher ist, ob sie stimmt. Nun kann man natürlich den Owner anschreiben um sich die Suche mit falschen Koordinaten zu ersparen.

Einfacher für Cacheowner und Suchende ist aber der Geochecker.

Das Programm prüft die ermittelten Koordinaten auf Richtigkeit und gibt nur falsch oder richtig zurück.

Der größte Vorteil gegenüber anderen ähnlichen Seiten ist die Deutsch- bzw Mehrssprachigkeit.

Geochecker lässt dabei maximal 10 Versuche in 10 Minuten zu, was ein ermitteln der Koordinaten durch Ausprobieren sehr langwierig machen würde.

Für Aufgaben, die nicht ganz genau sind wie z.b. geometrische Schnittpunkte lässt sich sogar einstellen, daß Koordinaten mit bis zu 8/30m Abweichung auch noch als richtig erkannt werden.

Und netterweise kann man sogar eine kleine Statistik über Falsche/Richtige Antworten zu einem Cache anzeigen.

Garmin hat eine neue topografische Karte herausgebracht. Die neue Mapsource Topo V2 ist deutlich Detailreicher und kommt näher an die TOP50-Karten der Landesvermessungsämter heran.

Die Topo V2 kann auf das GPS geladen werden und man kann zwischen der normalen Straßenkarte zum Routen und der topografischen Karte umschalten.

Besonders zum Geocachen ist der Detailreichtum wichtig um Geländeformen und Hindernisse (z.b. Bachläufe etc) zu erkennen. Insofern stellt sich die Frage nach dem Unterschied zwischen der Vorgängerversion und der Aktuellen.

Bilder sagen mehr als 100 Worte und hier kommen auch schon die Vergleichsbilder (mit freundlicher Genehmigung von Garmin.de) Links ist jeweils das Bild der Topo V1 und rechts das der Topo V. Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.
Der Hamburger Stadtpark Topo V2 Stadtpark AltTopo V2 Stadtpark Neu

Hamburg Finkenwerder (Hafen) Topo V2 Hafen alt Topo V2 Hafen neu

NEU Harburger Berge Paul Roth Alt Paul Roth neu

Und im GPS selber wird die Höhe unter dem Cursor auf Grund der Kartendaten angezeigt. Hier noch 2 Bilder direkt aus dem GPS
Paul GPS Noch einer
Und auf Wunsch noch die Krapfenkarspitze
Berg120 Berg300

Fazit – es sind sogar unterschiedliche Baumsorten erkennbar und deutlich mehr für Geocacher wichtige Details enthalten wie einzelne markante Bäume, Hügelgräber etc.

Die Karte ist in 3 Versionen erhältlich:
Deutschland 1 (Süd) ist von Garmisch-Partenkirchen bis 30 km nördlich Frankfurt am Main. 129,-€
Deutschland 2 (Nord) geht von 10 km südlich Frankfurt am Main bis Flensburg. 129,-€
Deutschland mit der gesamten Abdeckung von Deutschland auf einer DVD. 199,-€

Weitere Informationen finden sich auf Garmin.de

Die Karte ist auch im Garmin Mapviewer zu finden Garmin Mapviewer

EDIT: Neu Paul-Roth-Stein Harburger Berge, weitere Details
Danke an Dirk Apel für die Unterstützung.

Jedem Geocaching-Einsteiger stellt sich die Frage nach dem geeigneten GPS-Gerät.

Da man noch nicht weiß, ob das Hobby einem dauerhaft Spaß macht, soll das Gerät nicht zu viel Kosten. Daher gehen viele in ein Geschäft um sich beraten zu lassen oder suchen gleich selber bei ebay. Hauptkriterium ist dann der Preis. Entsprechend einfach sind die GPS-Gerät mit denen viele anfangen.

Man hört Argumente wie „ein einfacher Pfeil reicht doch“, „mit so einem Gerät habe ich auch meine ersten xx Geocaches gefunden“ usw.

Natürlich stimmt das. Es gibt sogar Geocacher, die nur mit Karte und Kompass bewaffnet schon tausende Geocaches gefunden haben.

Mein erstes GPS war ein Garmin etrex legend.

Denn:

  1. für die Anfahrt zum Cache ist es extrem hilfreich, eine Karte (z.b. die Topo Deutschland) im GPS zu haben, wo man sehen kann, welche Straßen in der Nähe sind und wo man hinfahren muß.
  2. die Karte ist auch im Wald hilfreich – wer ist nicht schonmal an einem Bach/Fluß zu einem Cache entlangegangen und musste auf den letzten Metern feststellen, daß er auf der falschen Seite des Bach ist….

Seit der Zeit des etrex legend hat sich einiges getan. Wichtigste Neuerungen:

  • routingfähige GPS-Geräte mit Micro-SD-Kartenslot sind günstig verfügbar
  • seit August 2007 gibt es sehr Empfangsstarke Geräte für wenig Geld.

Wozu denn Routing – Nun – man kann darauf verzichten – aber Navigieren nach Karte im Auto alleine ist gefährlich und zu zweit nervenaufreibend – wer kennt nicht Sätze wie „du bist ja zu doof zum Karte lesen“ o.ä. ? Diese soziale Komponente geht mit einem routingfähigen GPS komplett verloren! Denn sollte man doch einmal eine Abbiegung verpasst haben, berechnet das Gerät ja flugs eine neue Route.

Und dank erweiterbarem Speicher in Form von micro-SD-Karten ist man auch gerüstet um größere Kartenbereiche zu benutzen.

Meine persönliche Empfehlung sind die Geräte der etrex hcx-Serie. Auf einen barometrischen Höhenmesser und digitalen Kompass kann man meiner Meinung nach verzichten.

Die etrex hcx Serie zeichnet sich gegenüber der etrex cx Serie durch einen deutlich empfindlicheren Empfänger aus, der einem Garmin GPSMap 60cx in nichts nachsteht.

Daher kann ich derzeit das etrex Legend hcx empfehlen. Zusätzlich braucht man natürlich noch eine größere micro-SD-Karte und die Karte Garmin City Navigator.

Wer gut englisch kann, kann besonders günstig bei navifuture.de amerikanische Importgeräte kaufen.

Und warum sollte man sich so ein tueres Gerät kaufen statt einem günstigen Autonavigationsgerät, welche man schon ab199 komplett bekommt?

Im Wald kann ein GPS schon mal runterfallen, was so ein empfindliches Gerät mit Touchscreen kaum unbeschadet überstehen dürfte. Mein GPSMap 60cx hat schon einige Stürze problemlos überstanden.

Dieser Artikel spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und soll nur eine grobe Richtung aufzeigen.

Mast der Alsen’schen Drahtseilbahn

Heute besuchte ich u.a. die Caches von Prinze155. Am besten gefiel mir der ADSB (Alsen’sche DrahtSeilBahn) Hollingskamp
Es handelt sich hierbei um die Überreste einer 13 Kilometer langen Seilbahnstrecke von Wacken nach Itzehoe. Pro Tag wurden so bis zu 400 Tonnen Ton transportiert.

Leider wurde die Strecke 1974 stillgelegt. Der o.g. Cache ist bei einem noch intakten Mast der Strecke. Ein weiterer erhaltener Mast steht ind Itzehoe, in der Gasstraße.

Man kann nur erahnen, wie Praktisch diese Strecke auch heute noch wäre um Güter für WOA (Wacken Open Air) zu transportieren 🙂

Ein schönes Bild findet sich noch HIER

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