Oktober 2007


GSAK Logo

  • Wie bereitet man eigentlich am besten eine Cachetour vor?
  • Wie speichert man sich bereits gelöste Mysterie-Caches, die man erst später angehen will?
  • Wie bekommt man sinnvolle Wegpunktnamen aufs GPS?
  • Welche Caches haben Pferdemond und ich BEIDE noch nicht gesucht (Vorbereitung von Gruppentouren)?

Auf all diese Fragen gibt es eine Antwort: Geocaching Swiss Army Knife – GSAK

Dieses Datenbankprogramm verwaltet die Caches, die man noch finden will und die man schon gefunden hat – ganz wie man will.

Für den sinnvollen Einsatz muß man Groundspeak-Premiummember sein. Denn alles basiert auf den GPX-Dateien bzw den Pocket-Queries, mit denen man bis zu 500 Cache pro Querie runterladen kann um sich dann die gewünschten Caches herauszusuchen.

Da es bisher keine eingedeutschte GSAK-Version gibt, bleiben oft Verständnisschwierigkeiten.

Aber es gibt zwei gute Einsteigerdokumentationen auf deutsch, die die ersten Schritte erläutern, damit man später auch die schwierigeren Tipps von mir umsetzen kann.

Einstiegsanleitung zu GSAK

GSAK Konfiguration

Die Software kann man auf GSAK.net herunterladen. Die Software kann auch kostenlos benutzt werden, fordert aber nach einer Weile auf, sie kostenpflichtig zu registrieren.

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Deep Up

Dieser Cache ist NICHT mehr vorhanden. Aber er war lange Zeit ein echtes Highlight in Hamburg.

Jetzt hat der Owner mystphi ein paar Bilder online gestellt.
Log mit Bildern

Das obige Bild zeigt von links nach Rechts:

  1. den Cache – man kann ihn im Keller des Parkhauses im Rohr fühlen, bekommt ihn aber nicht heraus
  2. Das Treppenhaus
  3. Der Cache – schon „gehoben“. Man musste mit Hilfe einer angelähnlichen Mechanik den Cache durch das Rohr des Geländers in den 11 Stock ziehen… Puuuhhh

Bei diesem Cache gab es einen neuen Logtyp: „FTT“ – First to touch. Ein Bekannter von mir fühlte den Cache als erster, kam aber nicht auf die Idee daß man von oben drankommt….

Als es ihm später die Erleuchtung kam, hatte bereits jemand anders den FTF eingeheimst….

Leider musste der Cache auf Anweisung der Leitungs des Quarree Wandsbek (Einkaufzentrum) entfernt werden.

zum Cachelisting gehts hier

Da die GPXSonar-Seite derzeit nicht aktiv ist habe ich GPXSonar 1.4 hier hochgeladen.

Direktdownload

Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Autoroute hat eine Optimierungsfunktion und das spart Sprit! Außerdem lässt sich so realistisch abschätzen, wieviele einfache Caches in der gewünschten Zeit möglich sind.

Vorbereitung in GSAK
Zunächst sollte man entsprechende Caches in GSAK filtern.
GSAK Filter

Um Caches auszuschließen, bei denen die letzten beiden Sucher Probleme hatten, sollte folgendes im Filter eingestellt sein
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Wenn man die Caches wie gewünscht gefiltert hat, startet man das
Autoroute export-Makro(Speichern mit rechtsklick/speichern unter und dann mit GSAK öffnen). Das Makro speichert die Caches in der Datei D:\Caches.csv

Import in Autoroute
In Autoroute werden die Daten über den Datenimport-Assistent geladen.
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Bild
Damit auch ein direkter Link auf die Beschreibung in GC.com möglich ist, muß noch folgende Einstellung vorgenommen werden
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Dann das Symbol der Caches mit der rechten Maustaste anwählen, auf Eigenschaften klicken und URL auswählen.
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Nun sind alle Voraussetzungen für eine geschmeidige Routenplanung gegeben.

In Teil 2 geht es dann weiter, wie man in Autoroute die Routenplanung vornimmt und optimiert.

Beiche

Bei dem Cache Buxtehudes Ortschaften: Ovelgönne/Ketzendorf von Gaussfinder gibt es ein sehenswertes Baumwunder.

Berichtet wurde mir von dem tollen Cache von NDR und KSMichel – danke an die beiden rasenden Reporter von Geocaching-Hamburg.de

Beiche mit NDR

Buchbesprechung mit Gewinnspiel

Open your heart with geocaching – Jeannette Cézanne

Das englischsprachige Buch über Geocaching erklärt nicht zum 50. mal, was Geocaching eigentlich ist sondern versucht zu ergründen, warum wir das wohl alles machen.
Die Autorin Jeannette Cézanne legt ihre persönliche Motivation dar. Sie geht darauf ein, daß sie manchmal einfach in der Natur alleine sein will. Manchmal ist sie aber auch mit ihrem Mann Paul Cézanne unterwegs, der sich scherzhaft „NotThePainter“ nennt.

Das Vorwort ist von Jeremy Irish, der später im Buch auch noch Interviewt wird und seine Motivation zum Geocachen erläutert.

Im Laufe des Buches schildert Jeannette, daß sie seit ihrer Geburt immer einen Leuchtturm von ihrer Stadt aus sehen konnte – aber erst ein dort versteckter Geocache hat sie endlich an diese wunderschöne Stelle geführt. Eine Erfahrung, die wohl jeder Geocacher kennt – durch das Geocachen lernt man eben oft sehr schöne Stellen der eigenen Heimat kennen, die man sonst nicht gesehen hätte.

Man erfährt, daß sie oft schon Pfaden von Tieren folgt und sehr sorgsam mit der Natur umgeht. Ein Förster ihrer Gegend, den sie und ihr Mann begleiteten, nahm deutlich weniger Rücksicht auf Pflanzen und Äste – er trat einfach drauf – verwundert sprachen die beiden ihn an, warum er das tut – die Antwort war verblüffend einfach: Das gehört – in maßen – zum Prozeß des Wachsens und der Regeneration.

Später dann geht sie auf die Motivation ein, die einen Reviewer werden lässt. Dazu führt sie ein Interview mit einem Reviewer, der deutlich macht, warum er das macht, und wieviel Spaß es ihm macht. Natürlich gibt es ab und an auch Streit, weil jeder Ausnahmen von den Regeln für sich beansprucht.

Weitere Interviews führt sie mit folgenden bekannten Geocachern:

  • Mary Votara – ein Fernsehstar der Reality Show „Who wants to be a superhero“
  • Jon Stanley auch bekannt als Moun10Bike der Erfinder der Geocoin
  • Dave Ulmer – der „Erfinder“ des Geocachen, der nach Abschaltung der künstlichen GPS-Signalverschlechterung den ersten Cache versteckt hat
  • Jerry Carter – Geocacher seit 2001 und ehemaliger Herausgeber des ersten Geocaching Print-Magazin „Todays Cacher“. Leider ist das Magazin inzwischen wieder eingeschlafen
  • Paul Cézanne – auch der Mann der Autorin wird zu seiner Motivation befragt
  • Vinnie and Sue – Extremcacher – bevorzugen Geocaches mit schwerem Klettern oder Caches, die nur per Helicopter erreichbar sind – oder sonstwie schwer erreichbare Caches..
  • Brad Webb – Rentner der früher beruflich viel in der Welt umhergereist ist und sich jetzt dem Geocaching widmet – außerdem ist er Reviewer

Großen Wert legt die Autorin auch auf den Community-Aspekt – also die Gemeinschaft mit anderen Geocachern. So schildert sie z.b. ihre Vorbereitungen für ein jährliches Event.

Schließlich geht sie noch auf ihre versteckten Geocaches ein. Alles in allem ein kurzweiliges Buch, daß ich empfehlen kann.

Das Buch ist u.a. bei Amazon zu bekommen.

Die Homepage der Autorin

Buchverlosung

Zu gewinnen gibt es ein Exemplar von „Open your heart with geocaching“ auf Englisch!
Beantwortet einfach folgende Frage: Wie heisst der Herausgeber der Magazin „Todays Cacher“
und schickt eure Antwort zusammen mit eurer Anschrift an Gewinnspiel@geocaching-hamburg.de
Ende des Gewinnspiels ist der 21.10.2007.
Jeder kann nur mit einer Stimme teilnehmen.

Viel Glück

Nachddem dieser Blog recht gut angenommen wird, möchte ich ihn auf eure Fragen und Wünsche abstimmen.

Welche Themen rund um Hamburg und Geocaching würdet ihr gerne lesen?
Habt ihr Caches gefunden die ihr hier gerne vorgestellt sehen würdet?

Bereits in Planung:
-Routenoptimierung für Powercachen mit Autoroute
-mehr als 1000 Wegpunkte ins GPS mit GSAK
-Caches entlang einer Route in GSAK

Über Vorschläge per Kommentar würde ich mich freuen. Denn diese Seite ist aus Hamburg FÜR Euch…

Auch über fertige Artikel für diesen Blog würde ich mich freuen – CoAutoren sind gern gesehen…

Euer Michael

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