November 2007


Übers Wochenende waren wir in Ostfriesland. Dort musste ich mitansehen, wie Nina (Pferdemond) nur noch halb zu sehen war.
Halbemonde

Außerdem mussten wir einfach an diesem superschiefen Turm einen Cache legen. Der Turm ist stärker geneigt als der schiefe Turm von Pisa und damit inzwischen im Guinnes Buch der Rekorde eingetragen. Er steht in Suurhusen und jetzt auch mit Geocache: Der schiefe Turm von Suurhusen

Ich habe persönlich versucht, die Statik zu stützen.
Schiefer Turm von Suurhusen

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Ein Nachtcache bei dem man seine Taschenlampe mal richtig testen kann. Man sollte aber die Beschreibung unbedingt aufmerksam lesen.

Der Cache ist mit über 70 Reflektoren ausgestattet. Und wir freuten uns sehr, als wir endlich den Cache in Händen hielten. Die Tour verläuft auf überwegend befestigten Wegen – man saut sich also auch bei schlechtem Wetter nicht ein.

Vial Spaß
Hohle Gasse – Quickborner Nachtcache

Zur Frage, welche Taschenlampe für Nachtcaches geeignet ist, gibt es viele unterschiedliche Antworten.

Hier ein paar der Kriterien, die ich wichtig finde:

  • Batterien – ich bevorzuge AA-Batterien statt Sonderformate, da ich AA-Batterien auch für das GPS ständig als Ersatz dabei habe
  • Größe / Gewicht – ich bevorzuge eher kleinere Lampen, die man dafür einfach immer dabei hat. Denn auch bei manchem Multi braucht man unterwegs plötzlich Licht
  • Fokussierbarkeit – bei weit entfernten Reflektoren sind stärker fokussierbare Lampen im Vorteil. Ich persönlich bevorzuge allerdings fest fokussierte Lampen die ich lediglich dimmen kann.
  • Dimmbarkeit – in meinen Augen ein wichtiges Feature – beim Gehen von einer Station zur nächsten reicht schwächeres Licht aus, was die Batterien schont – nur bei der Reflektorsuche brauche ich mehr Helligkeit

Eine Lampe die alles kann ist nicht wirklich erhältlich – aber gerade in letzter Zeit hat sich viel getan – besonders die LED-Lampen sind inzwischen sehr leistungsfähig geworden.

Und so endete nach etwas Internet-Recherche der nächste Besuch bei einem Outdoorhändler mit dem Kauf einer Fenix L2D Rebell 100.
Diese Lampe ist nicht wirklich günstig hat aber viele Vorzüge:

  • verschiedene Helligkeitsstufen bis max 175 Lumen
  • schnelle Umschaltung der Helligkeit durch drehen am Lampenkopf
  • 2 * AA-Batterien
  • Elektronik die die Spannung hoch hält – d.h. die Lampe bleibt gleichmäßig hell bis zum Schluß statt wie anmdere langsam dunkler zu werden.
  • Preis ca 54-60 Euro

Eine günstigere Alternative findet sich hier 5 WATT LED PROFI ALU Taschenlampe
Diese Lampe ist etwas Bauchiger und braucht leider 3*AAA-Batterien aber die Helligkeit ist für den Preis schon beeindruckend.

Empfehlen möchte ich auch Mönk’s Videopodcast über Taschenlampen.

Um sich bei der Suche nach einem Cache in vermuggelten Gegenden zu tarnen gibt es viele verschiedene Strategien.

PAL-Feld

Das PAL-Feld ist sehr einfach zu erzeugen, indem man z.B. sein Fahrrad umdreht als wenn man einen Platten reparieren wollte – schon ist man quasi unsichtbar für die Umgebung. Mehr Infos bei Wikipedia
Alternativ hilft auch z.B. ein Blaumann oder andere offensichtliche Arbeitskleidung. Sich oft umzusehen ob keiner guckt hingegen wirkt oft sehr auffällig. Am besten einfach zügig den Cache heben…

Cacherausweise

HHL hat zum Spaß mal einen Cacherausweis entwickelt, der optisch dem Presseausweis nachempfunden ist, allerdings sind natürlich alle Texte auf’s Cachen bezogen. So ein Ausweis in eine entsprechenden Hülle an einer Weste/Hemd getragen machen einen quasi auch unsichtbar, da viele Leute einen so für einen offiziellen halten.
Einmal wurde Hans in meinem beisein deswegen von einer älteren Dame angesprochen, die ihn bat etwas gegen die lärmenden Kinder in der Nähe zu tun…..Der Ausweis wirkt also.

Cacherausweis

Geocacher aus Hamburg können sich bei HHL melden um den Ausweis als PDF zum selberdrucken/laminieren zu erhalten.

Dazu braucht Hans folgendes:

  • Vorname Nachname
  • Anschrift
  • Geburtsdatum
  • Portraitfoto

Bei einer Cachetour haben Sobo und ich eine geheime Produktionsstätte von Garmin gefunden.

Seitdem es Geräte der x-Serie (GPSmaop 60cx bzw extrex Hcx) gibt, haben sie den Spitznamen X-Luschen bekommen, weil damit jede Lusche Caches findet, weil der Empfang so genau ist. Selbst im Wald mit viel Laub reißt der Empfang nicht mehr ab… und jetzt haben wir entdeckt, wo die Geräte hergestellt werden.

Luschendorf

Ein Mini-Tipp:
GPXSonar unter Windows Mobile 5 und 6 läuft nicht richtig – nach der Installation speichert es gefundene Caches/Einstellungen und Field Notes etc nicht dauerhaft.
Lösung:
Den Explorer öffnen und den in den Ordner \Program File\GPXSonar bzw. \Speicherkarte\Program File\GPXSonar navigieren. Dort muß man den Ordner „Config“ anlegen und schon merkt sich GPXSonar auch Einstellungen und Cachenotizen…

GSAK Logo

Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Nachdem im letzten Teil die Optimierte Route als *.axe-Datei gespeichert wurde, geht es jetzt um das Laden der Cache in GSAK und die daraus resultieren Vorbereitungen von GPS und GPXSonar/Cachemate.

Gerade der Rückweg nach GSAK hat einige Vorteile:
– man kann genau die Caches ins GPS laden, die man geplant hat
– man kann den Wegpunktnamen mit der laufenden Nummer versehen, wodurch man auch im GPS sofort sieht, welches der nächste Cache ist (es muß ja nicht immer der nächstgelegene sein!)
– man kann eine GPX-Datei für Cachemate/GPXSonar erstellen um die Beschreibungen der geplanten Caches mitzunehmen
– man kann in GSAK eine Tabelle ausderucken mit relevanten Infos und der Cachereihenfolge

Routenplanung in GSAK importieren

Als erstes das Autoroute Import-Makro starten. Das fragt die gewünschte *.Axe-Datei ab und lädt sie dann in GSAK – dabei passiert folgendes:

  1. Reihenfolge wird in Usersort geschrieben
  2. Wegpunkt wird geflaggt (GSAK Menü Search/User Flag set)
  3. Der Name der Axe-Datei wird in Userdata2 geschrieben – praktisch wenn man auf einen Schwung mehrere Axe-Dateien in GSAK einliest und später danach suchen will

Da dieser Import schon vorhandene Caches markiert, müssen alle Caches bereits in der GSAK-Datenbank enthalten sein.

Wegpunkte ins GPS laden

Beim Laden ins GPS kann man jetzt bei GSAk für diesen Fall eine spezielle Namensgebung für die Wegpunkte benutzen.
%UserSort %drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1
Neu zum bereits HIER beschrieben Namensformat ist das %Usersort.
Dadurch wird der Usersort vor den Wegpunktnamen geschrieben und man weiß auf einen Blick, welches der nächste geplante Cache ist.
Da der Usersort ohne führende Nullen ausgegeben wird, startet die Zählung bei 10 und wird jeweils um 1 erhöht, wodurch bis zu 89 Caches übersichtlich dargestellt werden.

für extrem Cacher – mehr als 89 Caches
Sollte man einmal mehr Caches für einen extremem Statistiktag brauchen, kann man das USort3 Makro benutzen. Dabei schreibt man dann statt %Usersort folgendes in den Wegpunktnamen: %macro=“d:\USort3.gsk“ – In Hochkommata steht dabei der Dateiname inkluisve Pfad des Makros.
Das Makro ist allerdings deutlich langsamer als die Verwendung von %Usersort, da das Makro für jeden Wegpunkt separat gestartet wird.

GPX Datei erzeugen

Auch bei der Erzeugung einer GPX-Datei für GPXSonar bzw. Cachemate kann man, wie oben beschrieben, %UserSort bzw das Makro USort3 benutzen.
So sieht man auch im PDA auf einen Blick, welches der nächste Cache ist.
Wenn man so den Wegpunkt ändert, kann aber keine Zuordnung von Spoilerbildern mehr erfolgen. Insofern sollte %USort3 eher in der „Cache Description“ genutzt werden – denn dann klappt es auch mit den Spoilerbildern.

Warum nicht einfach alle Caches im Umkreis reinladen ?

Die GPX-Datei und der GPS-Export sollten nicht unterschätzt werden. Gerade wenn man mit mehreren Geocachern unterwegs ist, ist es wichtig NUR die geplanten Caches im GPS zu haben, da sonst an jedem anderen Cache Diskussionen aufkommen, ob man den nicht noch mitmachen soll. Aber im Normalfall hat der Planer ja bereits vorher alle Caches ausgefiltert, die z.b. zu viele DNF-Logs hatten oder ähnliches.

Auch die Numerierung trägt zur Entpannung während der Tour bei, da nicht alle 2 Minuten jemand fragt „Welches ist denn der nächste Cache?“ – etwas, was bei 4 Leuten und 89 geplanten Caches nach einer Weile schon ganz schön nerven kann.

Insofern tragen diese Maßnahmen stark zur Entspannung und zur Fokussierung auf die Cachesuche bei.

GSAK – Wegpunkttabelle drucken

Von HHL stammt der Tipp, in GSAK eine Tabelle der Caches zu drucken. Dazu macht es Sinn über das Menü „View/Add delete Column“ nur die benötigten Spalten anzuzeigen wie z.b. den Wegpunktnamen, Cachenamen und natürlich Usersort.
Über das Menü „View/Save current view“ kann man dann die aktuelle Einstellung speichern um sie künftig schneller aufrufen zu können.
Wenn man nun noch vor dem Drucken auf den Spaltentitel „USort“ klickt, wird nach dem Usersort sortiert und man kann die Liste in der geplanten Reihenfolge ausdrucken.

Ausblick

Passend zu dieser Serie behandle ich als nächstes das Thema des Cacheloggens nach so einer Tour. Entweder mit PDA Unterstützung oder für Puristen nur mit Hilfe des Garmin-GPS.

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