GPS


Es gibt jetzt noch einen Testbericht über den Garmin Oregon – er ist zwar englischsprachig, hat aber interessante Vergleichsbilder des Display von GPSMap 60cx, Colorado und Oregon. Einmal im Sonnenlicht einmal im Dunkeln mit Hintergrundbeleuchtung.

Ich hatte gehofft, daß Oregon würde ein Display wie das Iphone bekommen – das kann man im Sonnenschein ohne stromfressende Hintergrundbeleuchtung ähnlich gut lesen wie das Display des GPSMap 60cx. Mit Hintergrundbeleuchtung auf voller Stärke lässt sich das Oregon aber besser als das Colorado im Sonnenlicht ablesen.

Mir persönlich fehlen beim Colorado/Oregon:

Geocaches löschen Bei einer Cachetour lösche ich Caches, die ich nicht mehr suchen möchte aus dem Gerät, damit die Karte wieder übersichtlicher wird. Da beide Geräte Geocaches anders speichern, kann man leider Caches nicht löschen oder gezielt ausblenden…
Auch wenn ich einen Cache als DNF geloggt habe, bleibt er leider in der Cacheliste (auch wenn ich gar nicht vorhabe, den Cache nochmals zu suchen)

Tracklogs nach Datum Für das Geotaggen von Bildern ist die Funktion des GPSMap60cx recht praktisch, auf der Speicherkarte pro Tag eine GPX-Datei zu erzeugen. Colorado/Oregon sammeln die Tracklogs leider nur in mehreren Dateien mit Nummern von 1-5. Anschließend wird überschrieben…Zwar sind alle Informationen enthalten, aber eine Datei pro Tag ist deutlich übersichtlicher.

Routing aktiv lassen beim ansehen anderer Caches Ich bin oft der Beifahrer und mache das Routing mit meinem GPSMap 60cx. Wenn ich dann einen Cache auf der Karte ansehe, um zu beurteilen, von wo man hinkommt, oder ob wir ihn weglassen, geht das problemlos. Beim Colorado/Oregon wird die Route leider abgebrochen weil er annimmt, daß ich zum angesehenen Cache routen möchte… Unschön, wennn man dadurch Abbiegungen/Ausfahrten verpasst..

Natürlich setzt jeder unterschiedliche Prioritäten. Und wer bisher keinen PDA für die Cachebeschreibung hatte, für den ist so ein Gerät bestimmt praktisch. Man hat dadurch die Cachebescheibung auch viel schneller zur Hand, da man den Cache ja bereits aufgerufen hat.

Garmin hat gerade ein neues GPS angekündigt, welches dem Colorado sehr ähnelt.
Auffälligste Neuerung ist der Touchscreen.

Einen ersten testbericht gibt es hier:
Review der Garmin Oregon 300 bei Navigation-Professionell.de

Leider erwähnt der Bericht auch nicht, welche Art Touchscreen der Oregon 300 hat. Jeder der schonmal versucht hat einen PDA im Sonnenlicht abzulesen kennt die Probleme, die die Touchscreen-Folie bereitet.
Ein Touchscreen wie beim Apple Iphone hingegen ist auch im Sonnenlicht gut ablesbar.

Die Topo Deutschland V2 beinhaltet eine Vielzahl an Kartenmerkmalen, die teilweise schon verwirren.
z.B. gerade gestern wollte ich einen Weg zu einem Cache suchen und sah eine eingezeichnete Linie – leider ist es etwas schwer, mit dem Rad auf einer Hochspannungsleitung zu fahren…
(Hochspannungsleitungen sind als durchgehender Strich eingezeichnet und von Wegen nur schwer zu unterscheiden.)

Netterweise hat sich huzzel daran gemacht und eine sogenannte TYP-Datei erstellt, mit der man das Kartenbild der Topo V2 anpassen kann auf das Look and Feel einer Papier-Topo.
U.a. werden Straßen nun mit 2 Linien dargestellt und Hochspannungsleitungen unterbrochen.

Die überarbeitete Datei und ein paar Screenshots finden sich im Geoclub-Forum Darstellung der Topo V2

Man kann einfach die schon vorhandene Datei „I00002BC.TYP“ im Installationsordner FAM_700 der Topo V2 ersetzen um das neue Kartenbild zu bekommen.

iGPSMap 60CSxWifi

Bei Flickr gibt es einen Blick auf einen neuen Prototyp von Garmin zu sehen.
Einige Details aus der Produktankündigung:
GPS mit WLan, Bluetooth, Kamera, 32GB Flash RAM, Touchscreen , Online Browsing, und eine spezielle Geocaching Navigator Applikation zum online und offline loggen.

Mir persönlich würde es allerdings reichen, wenn das GPSMap 60Cx z.b. Bluetooth bekäme um Wegpunkt schnell von einem auf mehrere Geräte zu übertragen.

GSAK Logo

Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Nachdem im letzten Teil die Optimierte Route als *.axe-Datei gespeichert wurde, geht es jetzt um das Laden der Cache in GSAK und die daraus resultieren Vorbereitungen von GPS und GPXSonar/Cachemate.

Gerade der Rückweg nach GSAK hat einige Vorteile:
– man kann genau die Caches ins GPS laden, die man geplant hat
– man kann den Wegpunktnamen mit der laufenden Nummer versehen, wodurch man auch im GPS sofort sieht, welches der nächste Cache ist (es muß ja nicht immer der nächstgelegene sein!)
– man kann eine GPX-Datei für Cachemate/GPXSonar erstellen um die Beschreibungen der geplanten Caches mitzunehmen
– man kann in GSAK eine Tabelle ausderucken mit relevanten Infos und der Cachereihenfolge

Routenplanung in GSAK importieren

Als erstes das Autoroute Import-Makro starten. Das fragt die gewünschte *.Axe-Datei ab und lädt sie dann in GSAK – dabei passiert folgendes:

  1. Reihenfolge wird in Usersort geschrieben
  2. Wegpunkt wird geflaggt (GSAK Menü Search/User Flag set)
  3. Der Name der Axe-Datei wird in Userdata2 geschrieben – praktisch wenn man auf einen Schwung mehrere Axe-Dateien in GSAK einliest und später danach suchen will

Da dieser Import schon vorhandene Caches markiert, müssen alle Caches bereits in der GSAK-Datenbank enthalten sein.

Wegpunkte ins GPS laden

Beim Laden ins GPS kann man jetzt bei GSAk für diesen Fall eine spezielle Namensgebung für die Wegpunkte benutzen.
%UserSort %drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1
Neu zum bereits HIER beschrieben Namensformat ist das %Usersort.
Dadurch wird der Usersort vor den Wegpunktnamen geschrieben und man weiß auf einen Blick, welches der nächste geplante Cache ist.
Da der Usersort ohne führende Nullen ausgegeben wird, startet die Zählung bei 10 und wird jeweils um 1 erhöht, wodurch bis zu 89 Caches übersichtlich dargestellt werden.

für extrem Cacher – mehr als 89 Caches
Sollte man einmal mehr Caches für einen extremem Statistiktag brauchen, kann man das USort3 Makro benutzen. Dabei schreibt man dann statt %Usersort folgendes in den Wegpunktnamen: %macro=“d:\USort3.gsk“ – In Hochkommata steht dabei der Dateiname inkluisve Pfad des Makros.
Das Makro ist allerdings deutlich langsamer als die Verwendung von %Usersort, da das Makro für jeden Wegpunkt separat gestartet wird.

GPX Datei erzeugen

Auch bei der Erzeugung einer GPX-Datei für GPXSonar bzw. Cachemate kann man, wie oben beschrieben, %UserSort bzw das Makro USort3 benutzen.
So sieht man auch im PDA auf einen Blick, welches der nächste Cache ist.
Wenn man so den Wegpunkt ändert, kann aber keine Zuordnung von Spoilerbildern mehr erfolgen. Insofern sollte %USort3 eher in der „Cache Description“ genutzt werden – denn dann klappt es auch mit den Spoilerbildern.

Warum nicht einfach alle Caches im Umkreis reinladen ?

Die GPX-Datei und der GPS-Export sollten nicht unterschätzt werden. Gerade wenn man mit mehreren Geocachern unterwegs ist, ist es wichtig NUR die geplanten Caches im GPS zu haben, da sonst an jedem anderen Cache Diskussionen aufkommen, ob man den nicht noch mitmachen soll. Aber im Normalfall hat der Planer ja bereits vorher alle Caches ausgefiltert, die z.b. zu viele DNF-Logs hatten oder ähnliches.

Auch die Numerierung trägt zur Entpannung während der Tour bei, da nicht alle 2 Minuten jemand fragt „Welches ist denn der nächste Cache?“ – etwas, was bei 4 Leuten und 89 geplanten Caches nach einer Weile schon ganz schön nerven kann.

Insofern tragen diese Maßnahmen stark zur Entspannung und zur Fokussierung auf die Cachesuche bei.

GSAK – Wegpunkttabelle drucken

Von HHL stammt der Tipp, in GSAK eine Tabelle der Caches zu drucken. Dazu macht es Sinn über das Menü „View/Add delete Column“ nur die benötigten Spalten anzuzeigen wie z.b. den Wegpunktnamen, Cachenamen und natürlich Usersort.
Über das Menü „View/Save current view“ kann man dann die aktuelle Einstellung speichern um sie künftig schneller aufrufen zu können.
Wenn man nun noch vor dem Drucken auf den Spaltentitel „USort“ klickt, wird nach dem Usersort sortiert und man kann die Liste in der geplanten Reihenfolge ausdrucken.

Ausblick

Passend zu dieser Serie behandle ich als nächstes das Thema des Cacheloggens nach so einer Tour. Entweder mit PDA Unterstützung oder für Puristen nur mit Hilfe des Garmin-GPS.

Neuere Garmin-GPS-Geräte lassen nur bis zu 1000 Wegpunkte zu. Diese Anzahl kann in cachereichen Gegenden zu knapp sein.
Um dieses Problem zu lösen hat Garmin die Custom-POI (Interessante Wegpunkte) eingeführt.

fertige POI-Dateien
Auf diesem Wege können z.b. Supermärkte, Kinos, Tankstellen und alle Geocaches Deutschlands in das GPS übertragen werden.
Diverse POI-Dateien finden sich bei Pocketnavigation.de
* Apotheken
* Autohäuser
* Supermärkte (Alid, Lidl, Plus, Penny etc)

Von Portitzer gibt es POI-Dateien von mit allen Geocaches aus Deutschland und Europa! Leider liegt die letzte Aktualisierung etwas zurück.

eigene Cache-POI-Dateien mit GSAK erzeugen
Statt der vorgefertigten Dateien kann man auch selber mit GSAK entsprechende POI-Dateien erzeugen. Dank dieser Methode habe ich alle Caches im Umkreis von 100 Kilometern im GPS was aktuell ca 5.000 caches entspricht.

Neben dem Makro GSAK Forum – POI CSV Export braucht man auch noch die POI-Bitmaps damit die Caches entsprechend im GPS angezeigt werden.

eigene Cache-Datei mit GSAK erzeugen – Zielinski Style
Da mir die Wegpunktnamen im o.g. Makro nicht zusagten, habe ich das Makro abgeändert und auf meine Bedürfnisse angepasst.
MZGarminPOI.gsk Download
Dieses Makro benutzt Wegpunktnamen wie hier bereits beschrieben.
Es erzeugt die Datei mit allen Wepunkten auf d:\ – das ist derzeit nur manuell in dem Makro-Änderbar. Diese Datei muß noch manuell in das Verzeichnis für den POI-Loader kopiert werden.
Außerdem liegen alle Wegpunkte in einer Datei – es entfällt also das separate Durchsuchen verschiedener POI-Datenbanken um den nächstgelegenen Cache zu finden.
Durch dieses Makro hat man viele Wertvolle Informationen wie Cachegröße, Terrain und den Hint jederzeit dabei und kann auf PDA_Unterstützung oder Ausdrucken verzeichten.

Laden ins GPS
Wenn man nun alle gewünschten POI-Dateien entpackt in einem Ordner liegen hat und auch die Software POI-Loader installiert hat, kann es losgehen.

Die Software führt einen durch die Installation – man muß nur einmal den Ordner angeben, in dem man die POI-Dateien liegen hat. Wenn dann der Upload geklappt hat, kann man sich an einer Meldung wie „es wurden 31.254 Wegpunkte übertragen“ erfreuen.

Links:
Garmin POI-Loader
POI Loader Download
Portitzer

GSAK bietet schier unendliche Möglichkeiten bei der Benennung von Wegpunkten. In der Praxis hat sich jedoch folgendes Schema bewährt (Erklärt am Beispiel des Caches Eingewachsen)

Name: „J7MQ MM 22“
Kommentar: „Eingewachsen“

Erklärung

Der Name setzt sich dabei zusammen aus dem GC-Code ohne das „GC“.
Dann folgt der Cachetyp (Multi, Traditional) und schließlich die Cachegröße (Large, Regular, Small, Micro, Unknown) jeweils abgekürzt auf den ersten Buchstaben.
Dann kommen Difficulty und Terrain.
Und als letztes kommt ein „*“ bei Caches mit korrigierten Koordinaten.

Im Kommentar kann man dann z.b. den Cachenamen unterbringen und/oder den Hint.

Warum so?

An Hand dieser Angaben kann man schon einiges ablesen. z.B. wenn man in Eile ist, braucht man für einen Difficulty oder Terrain 5 gar nicht erst anhalten…
Aber auch die Information, ob es sich um einen Multi, Traditional oder Mysterie handelt ist sofort sichtbar.
Bei einem gelösten Mysterie kann man in GSAK korrigierte Koordinaten eintragen – dies wird auch angezeigt durch ein „*“ hinter dem Difficulty/Terrain. Davon mache ich oft gebrauch, da ich Mysteries nicht erst löse, wenn ich in die Gegend fahre sondern oft schon Tage/Wochen vorher – und so kann man selbst im GPS schon sehen, ob man diesen Cache bereits gelöst hat.

Die Cachegröße hilft oft auch schon, mögliche Verstecke auszuschließen.

Bleibt die Frage, warum man nicht z.b. Smartnames oder den abgekürzten Klartextnamen des Caches benutzen sollte.
Smartnames sind leider nur für die eigene GSAK-Datenbank eindeutig – soll heissen, wenn man mit mehreren Geocachern losfährt, hat ein und derselbe Cache eventuell unterschiedliche Smartnames und man verbringt dann viel Zeit damit, jeweils den nächsten Cache zu bestimmen.

Abgekürzter Klartextname? Klartextnamen lassen sich besser merken als J7MQ – aber man sollte es vermeiden an einem Tag mehrere Caches einer Serie zu suchen, die sich nur in einer laufen Nummer unterscheiden wie z.b. „Montezumas Revenge Part 1“. Diese Cachenamen kann man im GPS nicht mehr unterscheiden, da der Wegpunktname auf 12-14 Zeichen begrenzt ist (je nach Gerät)
Durch Nutzung des GC-Code ist und bleibt der Cachename eindeutig.

Einstellung in GSAK


Waypoint name "%drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1"
Cache Desccription "%Shortname=10 %hint%children %c_Name"
Problem Characters to remove from description "öäüÖÄÜß"
Maximum Characters 14

Die Wegpunktlänge 14 gilt für ein Garmin GPSMAP 60cx.
Achtung: in untenstehender Grafik passten nicht die kompletten Einstellungen in die Eingabefelder!! Also unbedingt von oben kopieren/abschreiben.
GSAK Wegpunktnamen

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