GPS


 

Bei Veranstaltungen, wie auch beim Megamarsch, möchte man manchmal Freunden zeigen, wo man gerade ist, damit sie einen anfeuern können oder zumindist wissen, ob es einem gut geht.

Nun bieten zwar viele Apps und Laufuhren online-Tracking – das hat aber meist einen Haken: Die Akkulaufzeit von Handy und Uhr sinkt dramatisch. Gerade bei einer Veranstaltungsdauer von vielen Stunden kommt man so schnell an die Akkugrenze.

Deswegen möchte ich hier eine batteriesparende Tracking-Möglichkeit vorstellen bei der ein Smartphone ausreicht und trotzdem der Akku geschont wird.

Das Tracking besteht dabei aus 2 Teilen:

  1. der App auf dem Smartphone
  2. der Website zum tracken

Die App auf dem Smartphone

Ich benutze unter Android die App Bubbler http://bubblergps.com/ bzw https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bubblergps.bubbler.lite

Die freie Variante der Software kann dabei nur alle 15 Minuten eine Position senden – die Bezahlversion alle 5 Minuten. Bei Wanderungen sind 15 Minuten etwas mehr als 1km – das kann also für viele schon ausreichen.

Akkusparend ist das ganze, weil die Software in dem festgelegten Intervall kurz das GPS einschaltet, eine Position ermittelt und diese dann über Mobilfunkt auf die Website schickt und danach wieder 15 Minuten wartet. Dadurch werden nur sehr wenig Daten übertragen und der Akkufresser GPS ist auch die meiste Zeit nicht nötig.

Weiter unten in diesem Artikel steht noch, wie man die Software einrichtet.

IOS-Benutzer können wählen zwischen der Software „giby Trip“ oder „SWConnect“. Links finden sich unter https://spotwalla.com/help/devices.php

Die Website zum tracken: Spotwalla.com

Auf der Website https://spotwalla.com muss man sich zuerst einen kostenlosen Account anlegen.

Dann muss man erstmal ein Device hinzufügen. Devicetype “Bubler GPS” und “is this your default device” auf YES setzen. Hier kann man noch secure Zones festlegen. d.h. Bereiche in denen man das GPS-Signal nicht veröffentlichen möchte. z.B. 1 KM rund um die eigene Wohnung.

Anschließend legt man für jede Wanderung, bei der man sich tracken lassen möchte einen TRIP an.

Hierbei wählt man das eben eingerichtete Bubbler-Device an, vergibt einen Trip-Namen, Wählt Datum/Uhrzeit von/bis.

Man kann hier auch noch den geplanten Track auswählen – dann sehen die Freunde schon am Start, wo der Weg hinführt. Dazu muss man den Track vorher auf Spotwalla.com als kml-Datei hochgeladen haben.

Man kann z.B. bei http://www.gpsies.com einen Track direkt als KML herunterladen. Spotwalla hat auch eine Umwandlungsseite von GPX zu KML verlinkt.

Nachdem man den Trip gespeichert hat, kann man mit den Link zum Trip in der Trip-Übersicht unter “Trip Links” abrufen und an Freunde verteilen.

Der 2.Link zeigt dabei den kompletten Track mit allen gesendeten Punkten. Freunde müssen sich dazu natürlich nicht registrieren – der link reicht aus.

Hier sieht man schön in blau den hinterlegten Track und die einzelnen Punkte in 5 Minuten Abstand.

Damit die Bubbler-Software auf dem Smartphone funktioniert, muss man noch seine Zugangsdaten von spotwalla.com in Bubbler hinterlegen und auswählen, welches Device bubbler nutzen soll (in diesem Fall heisst das Device sinnigerweise auch Bubbler)

Achtung: Wer Bubbler ausprobiert, muss sich dabei schon etwas bewegen, denn es speichert nur neue Wegpunkt wenn man sich von der letzten Position mindestens 100m entfernt hat.

Und wozu das ganze ?

Anwendungsmöglichkeiten gibt es diverse.

Freunde eine eigene Verpflegungsstation machen und sehen dann, wann man in etwa da ist.

bei einer Wanderung wurde eine Mitwanderin auch schon von ihrem Freund überrascht der plötzlich an der Strecke stand – er sah ja den geplanten Track und über den Wegpunkt, wann wir da sind.

 

 

Generell

Bei einer Wanderung von 24 Stunden dürften die meisten elektronischen Geräte an ihre Batterie-Grenzen kommen.

Daher zeichne ich auch bei Testwanderungen deren Ladestände vor und nach der Wanderung auf. Zusätzlich notiere ich mir, welche Einstellungen ich beim jeweiligen Gerät vorgenommen habe um den Stromverbrauch zu minimieren. So kann ich nach ein paar Testwanderungen bereits sehen, nach welcher Zeit ich Handy/GPS über eine Powerbank nachladen muss.

Ich habe mir in Google Tabellen eine Rechenhilfe gebaut, die mir aus den erfassten Daten die voraussichtliche Laufzeit bis zum kompletten entladen berechnet. So kann ich auch sehen, ob einmal aufladen reicht (Laufzeit über 12 Stunden), oder ob ich sogar mehrmals nachladen muss. Hier Beispielhaft die Auswertung nu für die Fenix 5X.

Fenix Laufzeiten

In der Spalte H steht dabei die Laufzeit bei 100% Akkuverbrauch. Der test am 10.11. zeigte dabei nur 8.33 Stunden an – ganz schön kurz. Eine kleine Änderung bei der Kartenansicht hat die Laufzeit dann verdoppelt. Ich verzichte beim Megamarsch einfach auf den Komfort, dass die Karte in Gehrichtung gedreht wird, weil das zu sehr am Akku saugt und stelle statt dessen die Karte auf nach Norden ausgerichtet ein. Aber auch das ausschalten von Glonass dürfte noch etwas die Laufzeit verbessert haben. Ein paar Ideen für zu checkende Einstellungen:

GPS/Sportuhr

  • GPS Genauigkeit auf GPS stattt GPS/Glonass
  • Trackpunkte alle 1 Sekunden oder Intellligent aufzeichnen
  • Hintergrundbeleuchtung an für x Sekunden – hier kann man einen Sinnvollen Wert suchen – kürzer ist besser.
  • Hintergrundbeleuchtung auf x %
  • Tracking für Routenverfolgung an/aus ( Ich lade den track des Marsches auf die Uhr und lasse mich dann routen d.h. die Uhr piept wenn ich vom Weg abkomme – aber dieser Komfort verbraucht bestimmt auch Batterieleistung)
  • Ultratrack – so bezeichnet Garmin eine besonders batteriesparende Aufzeichnungsart – dadurch wird aber der GPS Track deutlich ungenauer, weil das GPS nur alle paar Minuten eingeschaltet wird statt durchzulaufen. Ich zeichne lieber mit hoher Genauigkeit auf und nehme das Nachladen in kauf.

Handy

  • Stromsparmodus – je nach Hersteller kann man hier viel Feintunen z.B. dass einige Apps nie im Hintergrund weiterlaufen dürfen – lediglich unterwegs unbedingt benötigte Apps sollten davon ausgenommen werden (z.b. Whatsapp um die Liebsten unterwegs auf dem Laufenden zu halten oder Karten/Tracckingappps)
  • GPS an/aus
  • Hintergrundbeleuchtung
  • nicht benötigte Apps beenden
  • Podcast / Musik unterwegs – per Kabel oder Bluetooth?

 

GPS auch beim aufladen?

Handys laufen normal weiter beim Aufladen über USB aber manches GPS/Sportuhr unterbricht dabei die Track-Aufzeichnung. Damit man nachher nicht überrascht ist, sollte man das vorher ausprobieren. Wenn die Aufzeichnung unterbrochen ist, kann man sich immernoch behelfen, indem man z.b. nur in den Pausen bei den Verpflegungsständen nachlädt (hier wird allerdings die Zeit zum nachladen knapp wenn man nicht gerade eine Stunde am VP bleibt.) Ich selbe benutze zum Track-Aufzeichnen eine Garmin Fenix 5X – die zeichnet die Aktivität weiter auf während man sie per Kabel auflädt. Einige Laufuhren zeigen Bildschirmfüllend den Akkustand beim Laden an – das kann ein Indiz sein, dass diese Uhr die Aufzeichnung der Aktivität unterbricht.

 

Powerbank Kapazität

Wenn man nun weiß, wie lange die Geräte jeweils durchhalten, sollte man sich seine Powerbank nochmal genauer ansehen.

Zu diesem Zweck habe ich mir die Daten der bei mir im Haushalt existierenden Powerbanks und Geräte für unterwegs aufgeschrieben – vor allem die Akkukapazität im mAh.

Die Powerbank sollte mindestens folgende Kapazität haben:

Aufladungen Uhr * mAh Uhr + Aufladungen Handy * mAh Handy = Powerbank mAh

1 * 430 + 1 * 3000 = 3430 mAh (der Einfachheit halber habe ich mit jeweils einmal nachladen für Uhr/Handy gerechnet)

Um sicherzugehen sollte die Powerbank aber noch ein paar Prozent mehr an mAh bieten da das Aufladen der Geräte mit Verlusten behaftet ist. Ich würde in diesem Fall auf mindestens 5.000mAh gehen – das sollte man sich auf jeden Fall selber anhand seiner eigenen Geräte / Testwanderungen ermitteln.

 

Es gibt jetzt noch einen Testbericht über den Garmin Oregon – er ist zwar englischsprachig, hat aber interessante Vergleichsbilder des Display von GPSMap 60cx, Colorado und Oregon. Einmal im Sonnenlicht einmal im Dunkeln mit Hintergrundbeleuchtung.

Ich hatte gehofft, daß Oregon würde ein Display wie das Iphone bekommen – das kann man im Sonnenschein ohne stromfressende Hintergrundbeleuchtung ähnlich gut lesen wie das Display des GPSMap 60cx. Mit Hintergrundbeleuchtung auf voller Stärke lässt sich das Oregon aber besser als das Colorado im Sonnenlicht ablesen.

Mir persönlich fehlen beim Colorado/Oregon:

Geocaches löschen Bei einer Cachetour lösche ich Caches, die ich nicht mehr suchen möchte aus dem Gerät, damit die Karte wieder übersichtlicher wird. Da beide Geräte Geocaches anders speichern, kann man leider Caches nicht löschen oder gezielt ausblenden…
Auch wenn ich einen Cache als DNF geloggt habe, bleibt er leider in der Cacheliste (auch wenn ich gar nicht vorhabe, den Cache nochmals zu suchen)

Tracklogs nach Datum Für das Geotaggen von Bildern ist die Funktion des GPSMap60cx recht praktisch, auf der Speicherkarte pro Tag eine GPX-Datei zu erzeugen. Colorado/Oregon sammeln die Tracklogs leider nur in mehreren Dateien mit Nummern von 1-5. Anschließend wird überschrieben…Zwar sind alle Informationen enthalten, aber eine Datei pro Tag ist deutlich übersichtlicher.

Routing aktiv lassen beim ansehen anderer Caches Ich bin oft der Beifahrer und mache das Routing mit meinem GPSMap 60cx. Wenn ich dann einen Cache auf der Karte ansehe, um zu beurteilen, von wo man hinkommt, oder ob wir ihn weglassen, geht das problemlos. Beim Colorado/Oregon wird die Route leider abgebrochen weil er annimmt, daß ich zum angesehenen Cache routen möchte… Unschön, wennn man dadurch Abbiegungen/Ausfahrten verpasst..

Natürlich setzt jeder unterschiedliche Prioritäten. Und wer bisher keinen PDA für die Cachebeschreibung hatte, für den ist so ein Gerät bestimmt praktisch. Man hat dadurch die Cachebescheibung auch viel schneller zur Hand, da man den Cache ja bereits aufgerufen hat.

Garmin hat gerade ein neues GPS angekündigt, welches dem Colorado sehr ähnelt.
Auffälligste Neuerung ist der Touchscreen.

Einen ersten testbericht gibt es hier:
Review der Garmin Oregon 300 bei Navigation-Professionell.de

Leider erwähnt der Bericht auch nicht, welche Art Touchscreen der Oregon 300 hat. Jeder der schonmal versucht hat einen PDA im Sonnenlicht abzulesen kennt die Probleme, die die Touchscreen-Folie bereitet.
Ein Touchscreen wie beim Apple Iphone hingegen ist auch im Sonnenlicht gut ablesbar.

Die Topo Deutschland V2 beinhaltet eine Vielzahl an Kartenmerkmalen, die teilweise schon verwirren.
z.B. gerade gestern wollte ich einen Weg zu einem Cache suchen und sah eine eingezeichnete Linie – leider ist es etwas schwer, mit dem Rad auf einer Hochspannungsleitung zu fahren…
(Hochspannungsleitungen sind als durchgehender Strich eingezeichnet und von Wegen nur schwer zu unterscheiden.)

Netterweise hat sich huzzel daran gemacht und eine sogenannte TYP-Datei erstellt, mit der man das Kartenbild der Topo V2 anpassen kann auf das Look and Feel einer Papier-Topo.
U.a. werden Straßen nun mit 2 Linien dargestellt und Hochspannungsleitungen unterbrochen.

Die überarbeitete Datei und ein paar Screenshots finden sich im Geoclub-Forum Darstellung der Topo V2

Man kann einfach die schon vorhandene Datei „I00002BC.TYP“ im Installationsordner FAM_700 der Topo V2 ersetzen um das neue Kartenbild zu bekommen.

iGPSMap 60CSxWifi

Bei Flickr gibt es einen Blick auf einen neuen Prototyp von Garmin zu sehen.
Einige Details aus der Produktankündigung:
GPS mit WLan, Bluetooth, Kamera, 32GB Flash RAM, Touchscreen , Online Browsing, und eine spezielle Geocaching Navigator Applikation zum online und offline loggen.

Mir persönlich würde es allerdings reichen, wenn das GPSMap 60Cx z.b. Bluetooth bekäme um Wegpunkt schnell von einem auf mehrere Geräte zu übertragen.

GSAK Logo

Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Nachdem im letzten Teil die Optimierte Route als *.axe-Datei gespeichert wurde, geht es jetzt um das Laden der Cache in GSAK und die daraus resultieren Vorbereitungen von GPS und GPXSonar/Cachemate.

Gerade der Rückweg nach GSAK hat einige Vorteile:
– man kann genau die Caches ins GPS laden, die man geplant hat
– man kann den Wegpunktnamen mit der laufenden Nummer versehen, wodurch man auch im GPS sofort sieht, welches der nächste Cache ist (es muß ja nicht immer der nächstgelegene sein!)
– man kann eine GPX-Datei für Cachemate/GPXSonar erstellen um die Beschreibungen der geplanten Caches mitzunehmen
– man kann in GSAK eine Tabelle ausderucken mit relevanten Infos und der Cachereihenfolge

Routenplanung in GSAK importieren

Als erstes das Autoroute Import-Makro starten. Das fragt die gewünschte *.Axe-Datei ab und lädt sie dann in GSAK – dabei passiert folgendes:

  1. Reihenfolge wird in Usersort geschrieben
  2. Wegpunkt wird geflaggt (GSAK Menü Search/User Flag set)
  3. Der Name der Axe-Datei wird in Userdata2 geschrieben – praktisch wenn man auf einen Schwung mehrere Axe-Dateien in GSAK einliest und später danach suchen will

Da dieser Import schon vorhandene Caches markiert, müssen alle Caches bereits in der GSAK-Datenbank enthalten sein.

Wegpunkte ins GPS laden

Beim Laden ins GPS kann man jetzt bei GSAk für diesen Fall eine spezielle Namensgebung für die Wegpunkte benutzen.
%UserSort %drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1
Neu zum bereits HIER beschrieben Namensformat ist das %Usersort.
Dadurch wird der Usersort vor den Wegpunktnamen geschrieben und man weiß auf einen Blick, welches der nächste geplante Cache ist.
Da der Usersort ohne führende Nullen ausgegeben wird, startet die Zählung bei 10 und wird jeweils um 1 erhöht, wodurch bis zu 89 Caches übersichtlich dargestellt werden.

für extrem Cacher – mehr als 89 Caches
Sollte man einmal mehr Caches für einen extremem Statistiktag brauchen, kann man das USort3 Makro benutzen. Dabei schreibt man dann statt %Usersort folgendes in den Wegpunktnamen: %macro=“d:\USort3.gsk“ – In Hochkommata steht dabei der Dateiname inkluisve Pfad des Makros.
Das Makro ist allerdings deutlich langsamer als die Verwendung von %Usersort, da das Makro für jeden Wegpunkt separat gestartet wird.

GPX Datei erzeugen

Auch bei der Erzeugung einer GPX-Datei für GPXSonar bzw. Cachemate kann man, wie oben beschrieben, %UserSort bzw das Makro USort3 benutzen.
So sieht man auch im PDA auf einen Blick, welches der nächste Cache ist.
Wenn man so den Wegpunkt ändert, kann aber keine Zuordnung von Spoilerbildern mehr erfolgen. Insofern sollte %USort3 eher in der „Cache Description“ genutzt werden – denn dann klappt es auch mit den Spoilerbildern.

Warum nicht einfach alle Caches im Umkreis reinladen ?

Die GPX-Datei und der GPS-Export sollten nicht unterschätzt werden. Gerade wenn man mit mehreren Geocachern unterwegs ist, ist es wichtig NUR die geplanten Caches im GPS zu haben, da sonst an jedem anderen Cache Diskussionen aufkommen, ob man den nicht noch mitmachen soll. Aber im Normalfall hat der Planer ja bereits vorher alle Caches ausgefiltert, die z.b. zu viele DNF-Logs hatten oder ähnliches.

Auch die Numerierung trägt zur Entpannung während der Tour bei, da nicht alle 2 Minuten jemand fragt „Welches ist denn der nächste Cache?“ – etwas, was bei 4 Leuten und 89 geplanten Caches nach einer Weile schon ganz schön nerven kann.

Insofern tragen diese Maßnahmen stark zur Entspannung und zur Fokussierung auf die Cachesuche bei.

GSAK – Wegpunkttabelle drucken

Von HHL stammt der Tipp, in GSAK eine Tabelle der Caches zu drucken. Dazu macht es Sinn über das Menü „View/Add delete Column“ nur die benötigten Spalten anzuzeigen wie z.b. den Wegpunktnamen, Cachenamen und natürlich Usersort.
Über das Menü „View/Save current view“ kann man dann die aktuelle Einstellung speichern um sie künftig schneller aufrufen zu können.
Wenn man nun noch vor dem Drucken auf den Spaltentitel „USort“ klickt, wird nach dem Usersort sortiert und man kann die Liste in der geplanten Reihenfolge ausdrucken.

Ausblick

Passend zu dieser Serie behandle ich als nächstes das Thema des Cacheloggens nach so einer Tour. Entweder mit PDA Unterstützung oder für Puristen nur mit Hilfe des Garmin-GPS.

Neuere Garmin-GPS-Geräte lassen nur bis zu 1000 Wegpunkte zu. Diese Anzahl kann in cachereichen Gegenden zu knapp sein.
Um dieses Problem zu lösen hat Garmin die Custom-POI (Interessante Wegpunkte) eingeführt.

fertige POI-Dateien
Auf diesem Wege können z.b. Supermärkte, Kinos, Tankstellen und alle Geocaches Deutschlands in das GPS übertragen werden.
Diverse POI-Dateien finden sich bei Pocketnavigation.de
* Apotheken
* Autohäuser
* Supermärkte (Alid, Lidl, Plus, Penny etc)

Von Portitzer gibt es POI-Dateien von mit allen Geocaches aus Deutschland und Europa! Leider liegt die letzte Aktualisierung etwas zurück.

eigene Cache-POI-Dateien mit GSAK erzeugen
Statt der vorgefertigten Dateien kann man auch selber mit GSAK entsprechende POI-Dateien erzeugen. Dank dieser Methode habe ich alle Caches im Umkreis von 100 Kilometern im GPS was aktuell ca 5.000 caches entspricht.

Neben dem Makro GSAK Forum – POI CSV Export braucht man auch noch die POI-Bitmaps damit die Caches entsprechend im GPS angezeigt werden.

eigene Cache-Datei mit GSAK erzeugen – Zielinski Style
Da mir die Wegpunktnamen im o.g. Makro nicht zusagten, habe ich das Makro abgeändert und auf meine Bedürfnisse angepasst.
MZGarminPOI.gsk Download
Dieses Makro benutzt Wegpunktnamen wie hier bereits beschrieben.
Es erzeugt die Datei mit allen Wepunkten auf d:\ – das ist derzeit nur manuell in dem Makro-Änderbar. Diese Datei muß noch manuell in das Verzeichnis für den POI-Loader kopiert werden.
Außerdem liegen alle Wegpunkte in einer Datei – es entfällt also das separate Durchsuchen verschiedener POI-Datenbanken um den nächstgelegenen Cache zu finden.
Durch dieses Makro hat man viele Wertvolle Informationen wie Cachegröße, Terrain und den Hint jederzeit dabei und kann auf PDA_Unterstützung oder Ausdrucken verzeichten.

Laden ins GPS
Wenn man nun alle gewünschten POI-Dateien entpackt in einem Ordner liegen hat und auch die Software POI-Loader installiert hat, kann es losgehen.

Die Software führt einen durch die Installation – man muß nur einmal den Ordner angeben, in dem man die POI-Dateien liegen hat. Wenn dann der Upload geklappt hat, kann man sich an einer Meldung wie „es wurden 31.254 Wegpunkte übertragen“ erfreuen.

Links:
Garmin POI-Loader
POI Loader Download
Portitzer

GSAK bietet schier unendliche Möglichkeiten bei der Benennung von Wegpunkten. In der Praxis hat sich jedoch folgendes Schema bewährt (Erklärt am Beispiel des Caches Eingewachsen)

Name: „J7MQ MM 22“
Kommentar: „Eingewachsen“

Erklärung

Der Name setzt sich dabei zusammen aus dem GC-Code ohne das „GC“.
Dann folgt der Cachetyp (Multi, Traditional) und schließlich die Cachegröße (Large, Regular, Small, Micro, Unknown) jeweils abgekürzt auf den ersten Buchstaben.
Dann kommen Difficulty und Terrain.
Und als letztes kommt ein „*“ bei Caches mit korrigierten Koordinaten.

Im Kommentar kann man dann z.b. den Cachenamen unterbringen und/oder den Hint.

Warum so?

An Hand dieser Angaben kann man schon einiges ablesen. z.B. wenn man in Eile ist, braucht man für einen Difficulty oder Terrain 5 gar nicht erst anhalten…
Aber auch die Information, ob es sich um einen Multi, Traditional oder Mysterie handelt ist sofort sichtbar.
Bei einem gelösten Mysterie kann man in GSAK korrigierte Koordinaten eintragen – dies wird auch angezeigt durch ein „*“ hinter dem Difficulty/Terrain. Davon mache ich oft gebrauch, da ich Mysteries nicht erst löse, wenn ich in die Gegend fahre sondern oft schon Tage/Wochen vorher – und so kann man selbst im GPS schon sehen, ob man diesen Cache bereits gelöst hat.

Die Cachegröße hilft oft auch schon, mögliche Verstecke auszuschließen.

Bleibt die Frage, warum man nicht z.b. Smartnames oder den abgekürzten Klartextnamen des Caches benutzen sollte.
Smartnames sind leider nur für die eigene GSAK-Datenbank eindeutig – soll heissen, wenn man mit mehreren Geocachern losfährt, hat ein und derselbe Cache eventuell unterschiedliche Smartnames und man verbringt dann viel Zeit damit, jeweils den nächsten Cache zu bestimmen.

Abgekürzter Klartextname? Klartextnamen lassen sich besser merken als J7MQ – aber man sollte es vermeiden an einem Tag mehrere Caches einer Serie zu suchen, die sich nur in einer laufen Nummer unterscheiden wie z.b. „Montezumas Revenge Part 1“. Diese Cachenamen kann man im GPS nicht mehr unterscheiden, da der Wegpunktname auf 12-14 Zeichen begrenzt ist (je nach Gerät)
Durch Nutzung des GC-Code ist und bleibt der Cachename eindeutig.

Einstellung in GSAK


Waypoint name "%drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1"
Cache Desccription "%Shortname=10 %hint%children %c_Name"
Problem Characters to remove from description "öäüÖÄÜß"
Maximum Characters 14

Die Wegpunktlänge 14 gilt für ein Garmin GPSMAP 60cx.
Achtung: in untenstehender Grafik passten nicht die kompletten Einstellungen in die Eingabefelder!! Also unbedingt von oben kopieren/abschreiben.
GSAK Wegpunktnamen

Garmin hat eine neue topografische Karte herausgebracht. Die neue Mapsource Topo V2 ist deutlich Detailreicher und kommt näher an die TOP50-Karten der Landesvermessungsämter heran.

Die Topo V2 kann auf das GPS geladen werden und man kann zwischen der normalen Straßenkarte zum Routen und der topografischen Karte umschalten.

Besonders zum Geocachen ist der Detailreichtum wichtig um Geländeformen und Hindernisse (z.b. Bachläufe etc) zu erkennen. Insofern stellt sich die Frage nach dem Unterschied zwischen der Vorgängerversion und der Aktuellen.

Bilder sagen mehr als 100 Worte und hier kommen auch schon die Vergleichsbilder (mit freundlicher Genehmigung von Garmin.de) Links ist jeweils das Bild der Topo V1 und rechts das der Topo V. Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.
Der Hamburger Stadtpark Topo V2 Stadtpark AltTopo V2 Stadtpark Neu

Hamburg Finkenwerder (Hafen) Topo V2 Hafen alt Topo V2 Hafen neu

NEU Harburger Berge Paul Roth Alt Paul Roth neu

Und im GPS selber wird die Höhe unter dem Cursor auf Grund der Kartendaten angezeigt. Hier noch 2 Bilder direkt aus dem GPS
Paul GPS Noch einer
Und auf Wunsch noch die Krapfenkarspitze
Berg120 Berg300

Fazit – es sind sogar unterschiedliche Baumsorten erkennbar und deutlich mehr für Geocacher wichtige Details enthalten wie einzelne markante Bäume, Hügelgräber etc.

Die Karte ist in 3 Versionen erhältlich:
Deutschland 1 (Süd) ist von Garmisch-Partenkirchen bis 30 km nördlich Frankfurt am Main. 129,-€
Deutschland 2 (Nord) geht von 10 km südlich Frankfurt am Main bis Flensburg. 129,-€
Deutschland mit der gesamten Abdeckung von Deutschland auf einer DVD. 199,-€

Weitere Informationen finden sich auf Garmin.de

Die Karte ist auch im Garmin Mapviewer zu finden Garmin Mapviewer

EDIT: Neu Paul-Roth-Stein Harburger Berge, weitere Details
Danke an Dirk Apel für die Unterstützung.

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