GPS


Neuere Garmin-GPS-Geräte lassen nur bis zu 1000 Wegpunkte zu. Diese Anzahl kann in cachereichen Gegenden zu knapp sein.
Um dieses Problem zu lösen hat Garmin die Custom-POI (Interessante Wegpunkte) eingeführt.

fertige POI-Dateien
Auf diesem Wege können z.b. Supermärkte, Kinos, Tankstellen und alle Geocaches Deutschlands in das GPS übertragen werden.
Diverse POI-Dateien finden sich bei Pocketnavigation.de
* Apotheken
* Autohäuser
* Supermärkte (Alid, Lidl, Plus, Penny etc)

Von Portitzer gibt es POI-Dateien von mit allen Geocaches aus Deutschland und Europa! Leider liegt die letzte Aktualisierung etwas zurück.

eigene Cache-POI-Dateien mit GSAK erzeugen
Statt der vorgefertigten Dateien kann man auch selber mit GSAK entsprechende POI-Dateien erzeugen. Dank dieser Methode habe ich alle Caches im Umkreis von 100 Kilometern im GPS was aktuell ca 5.000 caches entspricht.

Neben dem Makro GSAK Forum – POI CSV Export braucht man auch noch die POI-Bitmaps damit die Caches entsprechend im GPS angezeigt werden.

eigene Cache-Datei mit GSAK erzeugen – Zielinski Style
Da mir die Wegpunktnamen im o.g. Makro nicht zusagten, habe ich das Makro abgeändert und auf meine Bedürfnisse angepasst.
MZGarminPOI.gsk Download
Dieses Makro benutzt Wegpunktnamen wie hier bereits beschrieben.
Es erzeugt die Datei mit allen Wepunkten auf d:\ – das ist derzeit nur manuell in dem Makro-Änderbar. Diese Datei muß noch manuell in das Verzeichnis für den POI-Loader kopiert werden.
Außerdem liegen alle Wegpunkte in einer Datei – es entfällt also das separate Durchsuchen verschiedener POI-Datenbanken um den nächstgelegenen Cache zu finden.
Durch dieses Makro hat man viele Wertvolle Informationen wie Cachegröße, Terrain und den Hint jederzeit dabei und kann auf PDA_Unterstützung oder Ausdrucken verzeichten.

Laden ins GPS
Wenn man nun alle gewünschten POI-Dateien entpackt in einem Ordner liegen hat und auch die Software POI-Loader installiert hat, kann es losgehen.

Die Software führt einen durch die Installation – man muß nur einmal den Ordner angeben, in dem man die POI-Dateien liegen hat. Wenn dann der Upload geklappt hat, kann man sich an einer Meldung wie „es wurden 31.254 Wegpunkte übertragen“ erfreuen.

Links:
Garmin POI-Loader
POI Loader Download
Portitzer

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GSAK bietet schier unendliche Möglichkeiten bei der Benennung von Wegpunkten. In der Praxis hat sich jedoch folgendes Schema bewährt (Erklärt am Beispiel des Caches Eingewachsen)

Name: „J7MQ MM 22“
Kommentar: „Eingewachsen“

Erklärung

Der Name setzt sich dabei zusammen aus dem GC-Code ohne das „GC“.
Dann folgt der Cachetyp (Multi, Traditional) und schließlich die Cachegröße (Large, Regular, Small, Micro, Unknown) jeweils abgekürzt auf den ersten Buchstaben.
Dann kommen Difficulty und Terrain.
Und als letztes kommt ein „*“ bei Caches mit korrigierten Koordinaten.

Im Kommentar kann man dann z.b. den Cachenamen unterbringen und/oder den Hint.

Warum so?

An Hand dieser Angaben kann man schon einiges ablesen. z.B. wenn man in Eile ist, braucht man für einen Difficulty oder Terrain 5 gar nicht erst anhalten…
Aber auch die Information, ob es sich um einen Multi, Traditional oder Mysterie handelt ist sofort sichtbar.
Bei einem gelösten Mysterie kann man in GSAK korrigierte Koordinaten eintragen – dies wird auch angezeigt durch ein „*“ hinter dem Difficulty/Terrain. Davon mache ich oft gebrauch, da ich Mysteries nicht erst löse, wenn ich in die Gegend fahre sondern oft schon Tage/Wochen vorher – und so kann man selbst im GPS schon sehen, ob man diesen Cache bereits gelöst hat.

Die Cachegröße hilft oft auch schon, mögliche Verstecke auszuschließen.

Bleibt die Frage, warum man nicht z.b. Smartnames oder den abgekürzten Klartextnamen des Caches benutzen sollte.
Smartnames sind leider nur für die eigene GSAK-Datenbank eindeutig – soll heissen, wenn man mit mehreren Geocachern losfährt, hat ein und derselbe Cache eventuell unterschiedliche Smartnames und man verbringt dann viel Zeit damit, jeweils den nächsten Cache zu bestimmen.

Abgekürzter Klartextname? Klartextnamen lassen sich besser merken als J7MQ – aber man sollte es vermeiden an einem Tag mehrere Caches einer Serie zu suchen, die sich nur in einer laufen Nummer unterscheiden wie z.b. „Montezumas Revenge Part 1“. Diese Cachenamen kann man im GPS nicht mehr unterscheiden, da der Wegpunktname auf 12-14 Zeichen begrenzt ist (je nach Gerät)
Durch Nutzung des GC-Code ist und bleibt der Cachename eindeutig.

Einstellung in GSAK


Waypoint name "%drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1"
Cache Desccription "%Shortname=10 %hint%children %c_Name"
Problem Characters to remove from description "öäüÖÄÜß"
Maximum Characters 14

Die Wegpunktlänge 14 gilt für ein Garmin GPSMAP 60cx.
Achtung: in untenstehender Grafik passten nicht die kompletten Einstellungen in die Eingabefelder!! Also unbedingt von oben kopieren/abschreiben.
GSAK Wegpunktnamen

Garmin hat eine neue topografische Karte herausgebracht. Die neue Mapsource Topo V2 ist deutlich Detailreicher und kommt näher an die TOP50-Karten der Landesvermessungsämter heran.

Die Topo V2 kann auf das GPS geladen werden und man kann zwischen der normalen Straßenkarte zum Routen und der topografischen Karte umschalten.

Besonders zum Geocachen ist der Detailreichtum wichtig um Geländeformen und Hindernisse (z.b. Bachläufe etc) zu erkennen. Insofern stellt sich die Frage nach dem Unterschied zwischen der Vorgängerversion und der Aktuellen.

Bilder sagen mehr als 100 Worte und hier kommen auch schon die Vergleichsbilder (mit freundlicher Genehmigung von Garmin.de) Links ist jeweils das Bild der Topo V1 und rechts das der Topo V. Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.
Der Hamburger Stadtpark Topo V2 Stadtpark AltTopo V2 Stadtpark Neu

Hamburg Finkenwerder (Hafen) Topo V2 Hafen alt Topo V2 Hafen neu

NEU Harburger Berge Paul Roth Alt Paul Roth neu

Und im GPS selber wird die Höhe unter dem Cursor auf Grund der Kartendaten angezeigt. Hier noch 2 Bilder direkt aus dem GPS
Paul GPS Noch einer
Und auf Wunsch noch die Krapfenkarspitze
Berg120 Berg300

Fazit – es sind sogar unterschiedliche Baumsorten erkennbar und deutlich mehr für Geocacher wichtige Details enthalten wie einzelne markante Bäume, Hügelgräber etc.

Die Karte ist in 3 Versionen erhältlich:
Deutschland 1 (Süd) ist von Garmisch-Partenkirchen bis 30 km nördlich Frankfurt am Main. 129,-€
Deutschland 2 (Nord) geht von 10 km südlich Frankfurt am Main bis Flensburg. 129,-€
Deutschland mit der gesamten Abdeckung von Deutschland auf einer DVD. 199,-€

Weitere Informationen finden sich auf Garmin.de

Die Karte ist auch im Garmin Mapviewer zu finden Garmin Mapviewer

EDIT: Neu Paul-Roth-Stein Harburger Berge, weitere Details
Danke an Dirk Apel für die Unterstützung.

Jedem Geocaching-Einsteiger stellt sich die Frage nach dem geeigneten GPS-Gerät.

Da man noch nicht weiß, ob das Hobby einem dauerhaft Spaß macht, soll das Gerät nicht zu viel Kosten. Daher gehen viele in ein Geschäft um sich beraten zu lassen oder suchen gleich selber bei ebay. Hauptkriterium ist dann der Preis. Entsprechend einfach sind die GPS-Gerät mit denen viele anfangen.

Man hört Argumente wie „ein einfacher Pfeil reicht doch“, „mit so einem Gerät habe ich auch meine ersten xx Geocaches gefunden“ usw.

Natürlich stimmt das. Es gibt sogar Geocacher, die nur mit Karte und Kompass bewaffnet schon tausende Geocaches gefunden haben.

Mein erstes GPS war ein Garmin etrex legend.

Denn:

  1. für die Anfahrt zum Cache ist es extrem hilfreich, eine Karte (z.b. die Topo Deutschland) im GPS zu haben, wo man sehen kann, welche Straßen in der Nähe sind und wo man hinfahren muß.
  2. die Karte ist auch im Wald hilfreich – wer ist nicht schonmal an einem Bach/Fluß zu einem Cache entlangegangen und musste auf den letzten Metern feststellen, daß er auf der falschen Seite des Bach ist….

Seit der Zeit des etrex legend hat sich einiges getan. Wichtigste Neuerungen:

  • routingfähige GPS-Geräte mit Micro-SD-Kartenslot sind günstig verfügbar
  • seit August 2007 gibt es sehr Empfangsstarke Geräte für wenig Geld.

Wozu denn Routing – Nun – man kann darauf verzichten – aber Navigieren nach Karte im Auto alleine ist gefährlich und zu zweit nervenaufreibend – wer kennt nicht Sätze wie „du bist ja zu doof zum Karte lesen“ o.ä. ? Diese soziale Komponente geht mit einem routingfähigen GPS komplett verloren! Denn sollte man doch einmal eine Abbiegung verpasst haben, berechnet das Gerät ja flugs eine neue Route.

Und dank erweiterbarem Speicher in Form von micro-SD-Karten ist man auch gerüstet um größere Kartenbereiche zu benutzen.

Meine persönliche Empfehlung sind die Geräte der etrex hcx-Serie. Auf einen barometrischen Höhenmesser und digitalen Kompass kann man meiner Meinung nach verzichten.

Die etrex hcx Serie zeichnet sich gegenüber der etrex cx Serie durch einen deutlich empfindlicheren Empfänger aus, der einem Garmin GPSMap 60cx in nichts nachsteht.

Daher kann ich derzeit das etrex Legend hcx empfehlen. Zusätzlich braucht man natürlich noch eine größere micro-SD-Karte und die Karte Garmin City Navigator.

Wer gut englisch kann, kann besonders günstig bei navifuture.de amerikanische Importgeräte kaufen.

Und warum sollte man sich so ein tueres Gerät kaufen statt einem günstigen Autonavigationsgerät, welche man schon ab199 komplett bekommt?

Im Wald kann ein GPS schon mal runterfallen, was so ein empfindliches Gerät mit Touchscreen kaum unbeschadet überstehen dürfte. Mein GPSMap 60cx hat schon einige Stürze problemlos überstanden.

Dieser Artikel spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und soll nur eine grobe Richtung aufzeigen.

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