GSAK


Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Dieser Teil befasst sich mit dem Bearbeiten der Caches in Autoroute und dem Erzeugen einer optimierten Route.

Zunächst alle Caches des Importes in die Route aufnehmen. z.b. mit Rechtsklick auf Pushpins/export und „Add Pushpins as Stops“. Alternativ die gewünschten Punkte selektieren und in die Route aufnehmen
Wegpunkt Auswahl für Route

Die Route anzeigen lassen über Menü Route/Route Planner und in die Karte im rechten Bereich ganz weit reinzoomen, bis man auf einen Blick 100 m Fußweg einschätzen kann.

Erster Optimierungsdurchgang

Den ersten Cache anklicken und die Caches der Route durchgehen (Pfeiltaste runter). Ist der Cache zu weit weg vom Weg oder passt sonstwie nicht in die Planung: Löschen über die Entfernen-Taste.

Eventuell noch einen Cache für den Start und/oder das Ende in der Karte markieren und auf Kontektmenü(Rechte Maus) – Route – „Add as Start“ klicken.
Dann im linken Bereich auf den Button „Optimize Stops“ – dadurch berechnet Autoroute eine sinnvolle Reihenfolge für die Caches mit möglichst wenigen Kilometern.

Zweiter Optimierungsdurchgang

Wenn man jetzt auf „Get directions“ klickt, wird die Liste der Caches inklusive geschätzer Fahrzeit und Kilometern angezeigt.

Hier kann man schon sehen, ob man z.B. noch weitere Caches rauswerfen sollte, weil die Zeit einfach nicht ausrreicht.

Auch kann man in der Karte jetzt die Route sehen und z.b. Caches löschen, für die man große Umwege fahren müsste.

Und so geht man diese Liste mehrfach durch und jeweils am Ende wieder „Optimize Stops“ – so lange bis Fahrzeit/Cacheausbeute im gewünschten Verhältnis zueinander stehen.

Nachbereitung

Die letzen Schritte sind dann ein Ausdrucken der Karte (für die Übersicht unterwegs) und das Abspeichern der fertigen Route mit File/Save.
Diese Datei braucht man auch unbedingt für den letzten Teil der Serie – den Import der Route in GSAK und dann ins GPS.

Advertisements

Auf Groundspeak können Premium-Member sich Caches entlang einer Route anzeigen lassen – z.b. auf dem Weg in den Urlaub.
(das muß man z.b. nutzen, wenn die Strecke recht lang ist – dann hat wohl keiner den gesammten Bereich schon aktuell in GSAK)

  1. Dieser Weg geht über Google Earth – mit etwas Glück kann man gleich beim Punkt „My Pocket Queries“ beginnen, da es die gesuchte Route eventuell schon bei Geocaching.com gibt.
  2. Karteireiter „Wegbeschreibung“
  3. Von und Nach eintragen und auf die Lupe für „Suche beginnen“ klicken
  4. In der Liste ganz nach Oben Scrollen bis man Start/Ziel sieht (also z.B. „Berlin – Hamburg“)
  5. Rechtsklick „Speichern Unter“ und als *.KML speichern (nicht als *.KMZ !!) – dann der Datei einen sinnvollen Namen geben – z.B. Berlin-Hamburg.KML
  6. Geocaching.com – My Pocket Queries
  7. Find Caches along a Route
  8. Zunächst kann man z.b. mit Stichworten oder Ortsnamen suchen, ob jemand schon dieselbe Route eingestellt hat (Find Public Routes)
  9. Wenn es die Route schon gibt, kann man die nächsten Punkte überspringen bis zum erstellen des Pocket Queries.
  10. Upload GPX / KML
  11. Button „Browse“, die vorher gespeicherte KML-Datei auswählen und auf „Upload“ klicken
  12. Anschließend kann man mit einem Klick auf „Preview“ auf der Karte sehen, ob die Route wie gewünscht Übertragen wurde
  13. Den Haken vor der Route setzen und auf „Save Selected Routes“
  14. Den Karteireiter „Your Created Routes“ anwählen
  15. Hier kann man einstellen ob die Route z.b. auch für andere interessant sein könnte und sie dann auf „Public“ d.h. öffentlich setzen
  16. Auf „Create Pocket Querie“ neben der Route klicken
  17. Wochentag der Querie-Ausführung wählen
  18. Search auf KM(Kilometer) statt MI(meilen) stellen und die gewünscht entferntung – z.b. wieder „.5“ für 500 Meter neben der Strecke
  19. Show me auf 500 setzen (maximal Anzahl an Caches – mehr als 500 geht nicht)
  20. Wieder Filter setzen auf z.B. „I havent found“ (bisher von mir nicht gefunden) und z.B. Terrain
  21. Wenn alles wie gewünscht eingestellt ist auf „Submit Information“
  22. Auf der Folgenden Seite kann man sich das Ergebnis schonmal anschauen „Preview the Search“ – diese Vorschau kann man sich auch jederzeit über „My Pocket Queries“ und das Symbol Preview Pocket Querie„Preview Pocket Querie“ ansehen – so kann man auch ohne GSAK einfach die Caches ansehen, die an der Route liegen

Sofern man das entsprechende Gebiet bereits in GSAK hat, kann man dasselbe auch mit GSAK machen.

  1. Festlegen der Route in (Garmin)Mapsource
  2. Speichern als GDB oder MPS-Datei
  3. GSAK starten
  4. Menü Set/Filter
  5. Karteireiter Arc/Poly
  6. Bei „Get Points from File“ auf „Select File“ und dann die zuvor gespeicherte Mapsource-Datei auswählen
  7. Anschließend noch bei Distance z.b. „.5“ für 500 m neben der Strecke auswählen
  8. Weitere sinnvolle Filter Optionen nach Ungefunden und z.b. Schwierigkeit wählen
  9. Auf „Go“ Klicken – und schon werden nur noch die Caches entlang der gewählten Route gezeigt, die sich für einen Zwischenstop anbieten

Übrigens – die nächsten Teile der „Cacheruns Optimieren mit Autoroute“ sind in Vorbereitung – aber ich wollte auch mal ein paar Anfängerthemen mit einstreuen.

GSAK Logo

  • Wie bereitet man eigentlich am besten eine Cachetour vor?
  • Wie speichert man sich bereits gelöste Mysterie-Caches, die man erst später angehen will?
  • Wie bekommt man sinnvolle Wegpunktnamen aufs GPS?
  • Welche Caches haben Pferdemond und ich BEIDE noch nicht gesucht (Vorbereitung von Gruppentouren)?

Auf all diese Fragen gibt es eine Antwort: Geocaching Swiss Army Knife – GSAK

Dieses Datenbankprogramm verwaltet die Caches, die man noch finden will und die man schon gefunden hat – ganz wie man will.

Für den sinnvollen Einsatz muß man Groundspeak-Premiummember sein. Denn alles basiert auf den GPX-Dateien bzw den Pocket-Queries, mit denen man bis zu 500 Cache pro Querie runterladen kann um sich dann die gewünschten Caches herauszusuchen.

Da es bisher keine eingedeutschte GSAK-Version gibt, bleiben oft Verständnisschwierigkeiten.

Aber es gibt zwei gute Einsteigerdokumentationen auf deutsch, die die ersten Schritte erläutern, damit man später auch die schwierigeren Tipps von mir umsetzen kann.

Einstiegsanleitung zu GSAK

GSAK Konfiguration

Die Software kann man auf GSAK.net herunterladen. Die Software kann auch kostenlos benutzt werden, fordert aber nach einer Weile auf, sie kostenpflichtig zu registrieren.

Da die GPXSonar-Seite derzeit nicht aktiv ist habe ich GPXSonar 1.4 hier hochgeladen.

Direktdownload

Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Warum überhaupt dieser Aufwand?
Autoroute hat eine Optimierungsfunktion und das spart Sprit! Außerdem lässt sich so realistisch abschätzen, wieviele einfache Caches in der gewünschten Zeit möglich sind.

Vorbereitung in GSAK
Zunächst sollte man entsprechende Caches in GSAK filtern.
GSAK Filter

Um Caches auszuschließen, bei denen die letzten beiden Sucher Probleme hatten, sollte folgendes im Filter eingestellt sein
Bild

Wenn man die Caches wie gewünscht gefiltert hat, startet man das
Autoroute export-Makro(Speichern mit rechtsklick/speichern unter und dann mit GSAK öffnen). Das Makro speichert die Caches in der Datei D:\Caches.csv

Import in Autoroute
In Autoroute werden die Daten über den Datenimport-Assistent geladen.
Bild
Bild
Damit auch ein direkter Link auf die Beschreibung in GC.com möglich ist, muß noch folgende Einstellung vorgenommen werden
Bild
Dann das Symbol der Caches mit der rechten Maustaste anwählen, auf Eigenschaften klicken und URL auswählen.
Bild

Nun sind alle Voraussetzungen für eine geschmeidige Routenplanung gegeben.

In Teil 2 geht es dann weiter, wie man in Autoroute die Routenplanung vornimmt und optimiert.

GSAK bietet schier unendliche Möglichkeiten bei der Benennung von Wegpunkten. In der Praxis hat sich jedoch folgendes Schema bewährt (Erklärt am Beispiel des Caches Eingewachsen)

Name: „J7MQ MM 22“
Kommentar: „Eingewachsen“

Erklärung

Der Name setzt sich dabei zusammen aus dem GC-Code ohne das „GC“.
Dann folgt der Cachetyp (Multi, Traditional) und schließlich die Cachegröße (Large, Regular, Small, Micro, Unknown) jeweils abgekürzt auf den ersten Buchstaben.
Dann kommen Difficulty und Terrain.
Und als letztes kommt ein „*“ bei Caches mit korrigierten Koordinaten.

Im Kommentar kann man dann z.b. den Cachenamen unterbringen und/oder den Hint.

Warum so?

An Hand dieser Angaben kann man schon einiges ablesen. z.B. wenn man in Eile ist, braucht man für einen Difficulty oder Terrain 5 gar nicht erst anhalten…
Aber auch die Information, ob es sich um einen Multi, Traditional oder Mysterie handelt ist sofort sichtbar.
Bei einem gelösten Mysterie kann man in GSAK korrigierte Koordinaten eintragen – dies wird auch angezeigt durch ein „*“ hinter dem Difficulty/Terrain. Davon mache ich oft gebrauch, da ich Mysteries nicht erst löse, wenn ich in die Gegend fahre sondern oft schon Tage/Wochen vorher – und so kann man selbst im GPS schon sehen, ob man diesen Cache bereits gelöst hat.

Die Cachegröße hilft oft auch schon, mögliche Verstecke auszuschließen.

Bleibt die Frage, warum man nicht z.b. Smartnames oder den abgekürzten Klartextnamen des Caches benutzen sollte.
Smartnames sind leider nur für die eigene GSAK-Datenbank eindeutig – soll heissen, wenn man mit mehreren Geocachern losfährt, hat ein und derselbe Cache eventuell unterschiedliche Smartnames und man verbringt dann viel Zeit damit, jeweils den nächsten Cache zu bestimmen.

Abgekürzter Klartextname? Klartextnamen lassen sich besser merken als J7MQ – aber man sollte es vermeiden an einem Tag mehrere Caches einer Serie zu suchen, die sich nur in einer laufen Nummer unterscheiden wie z.b. „Montezumas Revenge Part 1“. Diese Cachenamen kann man im GPS nicht mehr unterscheiden, da der Wegpunktname auf 12-14 Zeichen begrenzt ist (je nach Gerät)
Durch Nutzung des GC-Code ist und bleibt der Cachename eindeutig.

Einstellung in GSAK


Waypoint name "%drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1"
Cache Desccription "%Shortname=10 %hint%children %c_Name"
Problem Characters to remove from description "öäüÖÄÜß"
Maximum Characters 14

Die Wegpunktlänge 14 gilt für ein Garmin GPSMAP 60cx.
Achtung: in untenstehender Grafik passten nicht die kompletten Einstellungen in die Eingabefelder!! Also unbedingt von oben kopieren/abschreiben.
GSAK Wegpunktnamen

Nachdem es bereits die Landesgrenzen für Hamburg gibt, hat Kai Breker nun auch
Kiel und
Schleswig Holstein ohne Helgoland
zur Verfügung gestellt.

Zwar hat Geocaching.com jetzt auch für Deutschland die Bundesländer eingestellt, aber es wird wohl noch etwas dauern, bis alle Caches darüber suchbar sind, da der jeweilige Cacheowner dazu den Cache selber editieren und das jeweilige Bundesland auswählen muß.

« Vorherige SeiteNächste Seite »