Hamburg


8 Jahre lang passierte auf diesem Blog nichts. Geocaching in Hamburg muss nicht mehr gefördert werden weil sowieso fast jeder davon gehört hat.

In der Zwischenzeit ist mein Fokus weitergewandert zum Laufen und Wandern. Hin und wieder suche ich weiterhin Geocaches aber dann nur an schönen Stellen oder mit schönen Dosen.18157155_10206954132132205_5024662603139081463_n (1)

Meine nächste große Herausforderung heißt Megamarsch Hamburg: 100 km auf Hamburgs 2.grünen Ring in maximal 24 Stunden zu Fuß. Die Aktion läuft klar unter dem Haschtag #allebekloppt

Bei der Vorbereitung kommt mir einiges an Wissen zu gute, welches ich beim Geocaching erworben haben. Deswegen mache ich hier nun eine kleine Artikelserie mit den Informationen die ich für mich zusammengetragen habe, die aber auch anderen helfen können.

geplante Themen sind:

  • Testwanderungen – Training und Equipment-Tests (Schuhe, Bekleidung, Geräte, Verpflegung)
  • Wie finde ich den Weg und vermeide Umwege? (erhöhte Schwierigkeit: Im Dunkeln und mitten in der Nacht mit müdem Geist…)
  • Streckencheck Hamburg (Ich wandere schonmal die Original-Strecke in Etappen ab um Infos zu sammeln)
  • Halten die benötigten elektronischen Geräte lang genug durch?
  • Wie kann ich Freunde/Familie teilhaben lassen ohne diverse Battery-Packs mitschleppen zu müssen ? (Stromsparendes Livetracking)
  • Ausrüstungs-Tipps
  • Training fürs Spazierengehen? (erschwerend: ich laufe doch Marathon – trotzdem Training?)
  • Wann werde ich wo sein ? (Marschtabelle)
  • Was tun bei Regen?

 

Warum so viel Aufwand/Überlegungen für nur eine Wanderung? 24 Stunden können verdammt lang sein und da sollte alles so reibungslos wie möglich funktionieren. Nichts ist frustrierender als wenn der Körper zwar mitgespielt hätte, man aber das Ziel nicht erreicht weil man sich vorher nicht genug damit beschäftigt hat.

 

JensHN von http://www.geocaching-blog.de hat unlängst unsere schöne Stadt besucht und dabei seine Geocaching Erlebnisse geschildert.
Hier geht zu seinem Artikel

In diesem Zusammenhang möchte ich auch allen Hamburg-Besuchern Geocachers Guide to Hamburg von den Doppel-o-Agenten empfehlen, die eine Stadführung an Hand von Geocaches versuchen.

Hamburg hat inzwischen genau 1.000 Geocaches innerhalb der Stadgrenzen. Ob das gut oder schlecht ist, mag jeder selber beurteilen. Auf jeden Fall ist die Mischung an Geocaches in Hamburg recht gut gelungen.. Mysteries, Multis, Klettercaches, Bootscaches, Traditionals, Earthcaches, Webcamcaches und Virtuelle Caches – für jeden ist etwas dabei.

Trotz meiner knapp 6.400 Funde fehlen mir in den Stadgrenzen Hamburgs noch 213 Caches…

Inzwischen gibt es auch einen Podcast rund ums Geocachen in Hamburg Doppel-O-Agenten von Oschn und Olli. Bei diesem Podcast kann man den beiden bei ihrer Plauderei über das Geocachen in Hamburg in einem Restaurant lauschen.

Der letzte Blog Eintrag ist schon länger her – gibt es wirklich nichts neues mehr in Hamburg?

Doch!

Aber auch wenn man schon viele Caches in Hamburg gefunden hat, wird es langsam schwer, die Perlen zu finden, da der Anteil an etwas langweiligen Caches leider stetig wächst.

Ein Cache sollte immer wenigstens eine Besonderheit haben: einen schönen Ort, eine schöne Dose oder eine schöne Aufgabe. Ist keiner dieser 3 Aspekte besonders, kann man auf den Cache vermutlich auch verzichten.

Um die schönen Caches mehr zu fördern (schöne Caches produzieren Nachahmer…) solltet ihr mir Tipps zu tollen Caches in Hamburg und Umland per email schicken würdet. Ich schreibe dann einen Blogeintrag darüber bzw nehme sie in meine Empfehlungsliste mit auf.

Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde.

Diesen Satz liest man in diversen Caches die an oder bei Kirchen liegen…
Gerüchteweise wurde bereits behauptet, daß an JEDE Kirche ein Cache gelegt werden muss, um sie vor der Einfriedung zu bewahren.

In Hamburg ist nun das erste mal seit 1945 eine Kirche eingerissen worden – vermutlich weil dort eben KEIN Cache lag.

Um wenigstens Teile der Kirche noch zu retten hat WoBinIch nun einen Cache gelegt, bei dem ihr euch diese Kirche genau ansehen könnt: Gotteshäuser: Heiligen Geist Kirche
Es ist schon ein sehr beklemmendes Gefühl, den Abriß einer Kirche mitzubekommen.

Fazit – legt schnell an JEDE Kirche einen Cache um sie vor dem Abriss zu bewahren!!!

Kirche mit Abrissbagger

PS: Die Kirche wird wirklich gerade teilweise abgerissen – die Bilder sind ECHT. In Wahrheit wird die Kirche abgerissen, weil kein Geld für die Sanierung da ist.

Kurzfristig habe ich erfahren, daß am Donnerstag den 24.04.2008 Bernhard Hoecker (Taschenbuch „Aufzeichnungen eines Schnitzeljäger“) in Hamburg eine Lesung u.a. über sein Buch hält im Rahmen der Abschlußveranstaltung der Vattenfall-Lesetage auf Kampnagel.

Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Weiter Infos gibt es z.b. im Kulturkurier.de

Heute erschienen auf einen Schlag 7 neue Caches auf dem Radar in Hamburg. Raphael hatte 6 Caches und einen Bonuscache im Ohemoor versteckt.

Das ruft natürlich nach Radfahrern – da das Wetter heute zwar kühl aber sonnig war, machte ich mich auf den Weg.

Und tatsächlich ging der Plan auf – 7 FTF auf einen Streich… Eine schöne Runde die man unbedingt in der Reihenfolge der Numerierung angehen sollte – also bei 1 beginnen…

7 FTF auf einen Streich – nennt mich das tapfere Meister-Cacherlein….

Link zum Bonuscache

Insgesammt habe ich nun ca 312 FTFs bei 6.058 Caches – d.h. jeder 20.Cache ein FTF – auch nicht schlecht…

Heute möchte ich den Cache Die Kriegskasse des General Davout empfehlen.

Nachdem man in 2 anderen Caches jeweils eine Hälfte der Koordinaten erhalten hat, kann man sich mit einer Schaufel ausgerüstet auf den Weg zum Cache machen.

Er ist versteckt am Elbufer und nur bei Niedrigwasser zu finden.

Um GPS-Ungenauigkeiten auszugleichen, gibt es eine präzise Anleitung für eine Peilung vor Ort, damit man nicht den gesammten Strand umgraben muß. Eine Fahrradspeiche oder etwas ähnlich dünnes zum stochern erleichtern die Suche nochmal.

Beim Freilegen der Cachedose kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus.
Man findet eine Holzkiste mit kunstvollen Scharnieren. Auf einer Metallplakette ist dann der Name des Caches sowie die übliche Erläuterung, daß es sich nur um einen harmlosen Spielgegenstand handelt eingraviert.
Verschlossen ist der Cache mit einem massiven Vorhängeschloß, welches nur eingehängt aber nicht abgeschlossen ist.

Besonders für Kinder ist der Cache natürlich ein Abenteuer – aber auch Erwachsene werden ihren Spaß haben.

Anbei noch ein Foto vom Cache, welches ich mit freundlicher Genehmigung des Cacheowners Imker hier veröffentliche.
zu sehen ist die Schatztruhe sowie B.t.Kid und L.L.Anakin.

Kriegskasse des general Davout

WherIGo

Ab sofort gibt es in Hamburg ein einfaches WherIGo-Cartridge.
Der Cache gchh -1- WherIGo TherIGo ist eine sehr rudimentäre Umsetzung der Möglichkeiten von WherIGo.

Wherigo ist eine Plattform für GPS-Gestützte Adventure-Games in der Realität. Das GPS führt dich an die gewünschte Stelle, wo du dann mit virtuellen Objekten und Charakteren interagieren kannst.

Die Möglichkeiten von WherIGo sind sehr umfangreich – Man kann z.b. Bilder anzeigen bei Annäherung an Orte oder Texte mit Aufgaben. Ein sogenanntes Cartridge zu entwickeln ist nicht super einfach aber mit etwas reinfuchsen machbar. Zu hoffen ist, das es bald eine Bibliothek mit fertigen Cartridges gibt, die man sich im Quellcode ansehen kann um zu verstehen wie so etwas funktioniert.

Spielen lassen sich diese Cartridges mit einem PocketPC der z.b. per Bluetooth Maus oder internm GPS haben muss oder mit einem Garmin Colorado. Übrigens finde ich es wiklich beeindruckend, daß Garmin und Groundspeak hier offensichtlich so eng zusammen arbeiten, daß ein neues Garmin Gerät direkt diese Cartridges laden und spielen kann.

Bleibt zu hoffen, daß WherIGo auch wirklich für entsprechend umfangreiche und Phantasievolle Projekte genutzt wird und nicht um das erschweren einer Mikrosuche (diesen Vorwurf kann man meinem ersten Modul fast machen…)

Die meiste Arbeit steckt bei WherIGo in dem Storyboard der Geschichte. Besonders reizvoll wird das ganze, weil man eben nicht nur lineare Abläufe bauen kann sondern der Anwender kann z.b. selber entscheiden ober er zuerst zum Schloßtor oder ins Verlies geht.

Die Meilensteine der AKC-Cache-Serie sind jetzt auch bei Google Earth automatisch integriert sofern man Galerie/Google Earth Community bei den Ebenen aktiviert hat.

In Google Maps lassen sie sich über folgenden Link ansehen.
Meilensteine der AKC bei Google Maps

Nächste Seite »