PPC


Seit einiger Zeit bietet Groundspeak für iPhone-Benutzer eine spezielle Geocaching Applikation an, die gerade auch das spontane Cachen ohne Vorbereitung unterstützt.
Mangels iPhone kam diese Software für mich leider nicht in Frage.

Ich hatte auch schonmal mein Glück mit Cachewolf probiert aber das spidern der nächstgelegenen Caches dauerte mir einfach zu lange. Jetzt hat tom_hiro255 eine ähnliche Freeware für Windows Mobile Geräte geschrieben. Voraussetzung ist ein Gerät mit Windows Mobile, eine aktive Datenverbindung und GPS. Ohne GPS kann man die Software zwar auch nutzen aber eben deutlich begrenzter.

Das Besondere ist, daß man damit Unterwegs die nächstgelegenen Caches abrufen kann basierend auf der GPS-Position. Ein Aufrufen der Cachebeschreibung und Logs ist genauso möglich wie das direkte loggen.

Hier mal eine kleine Tour durch die Software….
Startbildschirm

Von hier kann man direkt einen Cache abrufen.

Cacheoptionen

Von hier kann man eine GPS-Seite aufrufen um sich zum Cache führen zu lassen.
GPS-Seite
Wenn man den Cache dann gefunden hat, kann man direkt loggen.
Cache Loggen

Von der Startseite kann man auch alle Caches die man selber noch nicht gefunden hat (oder alle Caches) als Liste anzeigen lasen ausgehend von der aktuellen GPS-Position.
Cacheliste
Hier kann man einzelne Caches aufrufen oder eben auf Google Maps (muss dazu installiert sein) anzeigen lassen. Der Screenshot ist extra mit Weichzeichner behandelt um keine Urheberrechtsprobleme wegen den Bildern zu bekommen.
Google maps
Auch in Google Maps kann man die angezeigten Caches in einer Liste ansehen.
gmapsliste

Alles in allem eine vielversprechende Applikation. Allerdings werden dabei eine Menge Daten übertragen (Cachelistings, Abfragen und GoogleMaps-Bilder) so dass man einen entsprechenden Datentarif haben sollte.

Auch wenn mir noch ein paar Features fehlen (z.b. Projektion von Wegpunkten für Multis) kann ich diese Software doch uneingeschränkt empfehlen.

Hier ist die Anwendung zu finden GCz von tom_hiro255
Ein englischsprachiger Thread für Verbesserungsvorschläge im XDA-Developers-Forum

WherIGo

Ab sofort gibt es in Hamburg ein einfaches WherIGo-Cartridge.
Der Cache gchh -1- WherIGo TherIGo ist eine sehr rudimentäre Umsetzung der Möglichkeiten von WherIGo.

Wherigo ist eine Plattform für GPS-Gestützte Adventure-Games in der Realität. Das GPS führt dich an die gewünschte Stelle, wo du dann mit virtuellen Objekten und Charakteren interagieren kannst.

Die Möglichkeiten von WherIGo sind sehr umfangreich – Man kann z.b. Bilder anzeigen bei Annäherung an Orte oder Texte mit Aufgaben. Ein sogenanntes Cartridge zu entwickeln ist nicht super einfach aber mit etwas reinfuchsen machbar. Zu hoffen ist, das es bald eine Bibliothek mit fertigen Cartridges gibt, die man sich im Quellcode ansehen kann um zu verstehen wie so etwas funktioniert.

Spielen lassen sich diese Cartridges mit einem PocketPC der z.b. per Bluetooth Maus oder internm GPS haben muss oder mit einem Garmin Colorado. Übrigens finde ich es wiklich beeindruckend, daß Garmin und Groundspeak hier offensichtlich so eng zusammen arbeiten, daß ein neues Garmin Gerät direkt diese Cartridges laden und spielen kann.

Bleibt zu hoffen, daß WherIGo auch wirklich für entsprechend umfangreiche und Phantasievolle Projekte genutzt wird und nicht um das erschweren einer Mikrosuche (diesen Vorwurf kann man meinem ersten Modul fast machen…)

Die meiste Arbeit steckt bei WherIGo in dem Storyboard der Geschichte. Besonders reizvoll wird das ganze, weil man eben nicht nur lineare Abläufe bauen kann sondern der Anwender kann z.b. selber entscheiden ober er zuerst zum Schloßtor oder ins Verlies geht.

Nach einer langen Cachetour oder einem Urlaub mit mehreren gefunden Caches ist das loggen oft eine Zeitaufwendige Sache.
Im Pocket-PC kann man sich mit GPXSonar entsprechende Notizen machen. bisher musste man zum Loggen vieler Caches immer den Umweg über den Boulter-Logger und GGT gehen.
Das ist ab sofort einfacher.

Groundspeak hat für die Colorado-Serie eine Neue Funktion „Fieldnotes“ entwickelt, womit man eine entspfrechende Datei hochladen kann die dann zum loggen vorbereitet wird.
Wer nicht im Besitz eines Colorado ist, kann aber trotzdem profitieren, da ich die Erweiterung für GPXSonar namens GGT entsprechend angepasst habe, damit auch so eine Datei erzeugt werden kann.

Das Loggen geht über http://www.geocaching.com/my/fieldnotes.aspx
Diese Seite verzichtet auf Frames und kann somit auch auf einem PocketPC benutzt werden. Umlaute bleiben auch erhalten in den Logs.
Zum benutzen muss man nur die erzeugte colorado_fieldnotes.txt-Datei hochladen.
Upload Fieldnote
Anschließend kann man mit „Post log“ die Einzelnen Logs übernehmen und dabei noch bearbeiten.

Post Fieldnote
Leider wird das Logdatum zwar in der Übersichtsseite angezeigt aber noch nicht übernommen – das dürfte demnächst von Groundspeak geändert werden.

Das Programm für Windows Mobile PocketPC’s gibt es hier GGT auf Geocaching-hamburg.de

GCEdit

Meine PocketPC / Windows Software zum Lösen von Multicaches wurde upgedated.

Version 0.53

  • NEU: wenn Tastatur eingeblendet wird – Scrollbalken neu berechnen
  • NEU: letzte 4 Dateien schnell öffnen
  • NEU: Contextmenü für Cut/Paste
  • NEU: Eval akzeptiert auch 2×3 statt nur 2*3
  • NEU: Textdatei kann als Paramterer übergeben werden
  • NEU:Zeichengröße veränderbar

Außerdem wird GCEdit jetzt über eine normale Setup-Routine statt manuell installiert und ist damit auch für PocketPC Einsteiger deutlich einfacher nutzbar.

Weitere Infos und Download

Am 5. und 6.1.2007 gibt es die PocketPC Software PocketInformant kostenlos.

Einfach HIER Bestellen und beim Checkeout den Coupon Code PIFREE angeben. Dann wird 0 Dollar angezeigt und man bekommt eine kostenlose Lizenz.

PocketInformant ist eine Kalender/Kontakte-Erweiterung mit übersichtlichen Darstellungen und Volltextsuche.

Hin und wieder kann es passieren, daß GPXSonar plötzlich nicht mehr starten will.

Dann ist nur die Datei \Program files\gpxsonar\config\GPXSonar.dat kaputt und sollte gelöscht werden.

Dadurch gehen folgende Daten verloren

  • Fieldnotes
  • Travelbugs
  • Einheiten (km/Meilen)
  • Eigene Wegpunkte (Favouriten)

Wer bei einer langen Cachetour/Urlaub auf ein Funktionierendes GPXSonar angewiesen ist, kann z.b. mit SKSchema ein Script basteln, was genau diese Datei z.b. Stündlich sichert. Wichtig dabei ist, daß man mehrere Versionen der Datei hat – z.b. durch anhängen von Datum/Uhrzeit.

Ein Beispielscript sieht dann so aus
#r((#copyfile) #p(\Program files\GPXSonar\config\GPXSOnar.dat;\Speicherkarte\gpxsonar.dat_@date(yyyyMMdd)@time(HHmm))

Ein Mini-Tipp:
GPXSonar unter Windows Mobile 5 und 6 läuft nicht richtig – nach der Installation speichert es gefundene Caches/Einstellungen und Field Notes etc nicht dauerhaft.
Lösung:
Den Explorer öffnen und den in den Ordner \Program File\GPXSonar bzw. \Speicherkarte\Program File\GPXSonar navigieren. Dort muß man den Ordner „Config“ anlegen und schon merkt sich GPXSonar auch Einstellungen und Cachenotizen…

GSAK Logo

Diese Artikelserie soll die Cachetourplanung mit GSAK und Microsoft Autoroute zeigen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf Cacheruns mit möglichst vielen Caches in kurzer Zeit.

Die Serie besteht aus 3 Teilen

  1. Senden der Caches von GSAK an Autoroute
  2. Bearbeiten der Caches in Autoroute und optimieren der Route
  3. Infos zurück nach GSAK bekommen

Nachdem im letzten Teil die Optimierte Route als *.axe-Datei gespeichert wurde, geht es jetzt um das Laden der Cache in GSAK und die daraus resultieren Vorbereitungen von GPS und GPXSonar/Cachemate.

Gerade der Rückweg nach GSAK hat einige Vorteile:
– man kann genau die Caches ins GPS laden, die man geplant hat
– man kann den Wegpunktnamen mit der laufenden Nummer versehen, wodurch man auch im GPS sofort sieht, welches der nächste Cache ist (es muß ja nicht immer der nächstgelegene sein!)
– man kann eine GPX-Datei für Cachemate/GPXSonar erstellen um die Beschreibungen der geplanten Caches mitzunehmen
– man kann in GSAK eine Tabelle ausderucken mit relevanten Infos und der Cachereihenfolge

Routenplanung in GSAK importieren

Als erstes das Autoroute Import-Makro starten. Das fragt die gewünschte *.Axe-Datei ab und lädt sie dann in GSAK – dabei passiert folgendes:

  1. Reihenfolge wird in Usersort geschrieben
  2. Wegpunkt wird geflaggt (GSAK Menü Search/User Flag set)
  3. Der Name der Axe-Datei wird in Userdata2 geschrieben – praktisch wenn man auf einen Schwung mehrere Axe-Dateien in GSAK einliest und später danach suchen will

Da dieser Import schon vorhandene Caches markiert, müssen alle Caches bereits in der GSAK-Datenbank enthalten sein.

Wegpunkte ins GPS laden

Beim Laden ins GPS kann man jetzt bei GSAk für diesen Fall eine spezielle Namensgebung für die Wegpunkte benutzen.
%UserSort %drop2 %typ1%con1 %dif1a%ter1a%correct=*%children %drop2 %c_Prefix %c_Code1
Neu zum bereits HIER beschrieben Namensformat ist das %Usersort.
Dadurch wird der Usersort vor den Wegpunktnamen geschrieben und man weiß auf einen Blick, welches der nächste geplante Cache ist.
Da der Usersort ohne führende Nullen ausgegeben wird, startet die Zählung bei 10 und wird jeweils um 1 erhöht, wodurch bis zu 89 Caches übersichtlich dargestellt werden.

für extrem Cacher – mehr als 89 Caches
Sollte man einmal mehr Caches für einen extremem Statistiktag brauchen, kann man das USort3 Makro benutzen. Dabei schreibt man dann statt %Usersort folgendes in den Wegpunktnamen: %macro=“d:\USort3.gsk“ – In Hochkommata steht dabei der Dateiname inkluisve Pfad des Makros.
Das Makro ist allerdings deutlich langsamer als die Verwendung von %Usersort, da das Makro für jeden Wegpunkt separat gestartet wird.

GPX Datei erzeugen

Auch bei der Erzeugung einer GPX-Datei für GPXSonar bzw. Cachemate kann man, wie oben beschrieben, %UserSort bzw das Makro USort3 benutzen.
So sieht man auch im PDA auf einen Blick, welches der nächste Cache ist.
Wenn man so den Wegpunkt ändert, kann aber keine Zuordnung von Spoilerbildern mehr erfolgen. Insofern sollte %USort3 eher in der „Cache Description“ genutzt werden – denn dann klappt es auch mit den Spoilerbildern.

Warum nicht einfach alle Caches im Umkreis reinladen ?

Die GPX-Datei und der GPS-Export sollten nicht unterschätzt werden. Gerade wenn man mit mehreren Geocachern unterwegs ist, ist es wichtig NUR die geplanten Caches im GPS zu haben, da sonst an jedem anderen Cache Diskussionen aufkommen, ob man den nicht noch mitmachen soll. Aber im Normalfall hat der Planer ja bereits vorher alle Caches ausgefiltert, die z.b. zu viele DNF-Logs hatten oder ähnliches.

Auch die Numerierung trägt zur Entpannung während der Tour bei, da nicht alle 2 Minuten jemand fragt „Welches ist denn der nächste Cache?“ – etwas, was bei 4 Leuten und 89 geplanten Caches nach einer Weile schon ganz schön nerven kann.

Insofern tragen diese Maßnahmen stark zur Entspannung und zur Fokussierung auf die Cachesuche bei.

GSAK – Wegpunkttabelle drucken

Von HHL stammt der Tipp, in GSAK eine Tabelle der Caches zu drucken. Dazu macht es Sinn über das Menü „View/Add delete Column“ nur die benötigten Spalten anzuzeigen wie z.b. den Wegpunktnamen, Cachenamen und natürlich Usersort.
Über das Menü „View/Save current view“ kann man dann die aktuelle Einstellung speichern um sie künftig schneller aufrufen zu können.
Wenn man nun noch vor dem Drucken auf den Spaltentitel „USort“ klickt, wird nach dem Usersort sortiert und man kann die Liste in der geplanten Reihenfolge ausdrucken.

Ausblick

Passend zu dieser Serie behandle ich als nächstes das Thema des Cacheloggens nach so einer Tour. Entweder mit PDA Unterstützung oder für Puristen nur mit Hilfe des Garmin-GPS.

Da die GPXSonar-Seite derzeit nicht aktiv ist habe ich GPXSonar 1.4 hier hochgeladen.

Direktdownload

So – endlich ist das Update vom GCEdit verfügbar.
Korrigiert habe ich vor allem die Rot13 Funktion die jetzt nicht mehr alles in Großbuchstaben umwandelt und Leer- / Sonderzeichen rauswirft.

Einfach HIER gucken.